Kurienkardinal Fernando Filoni hat im Nordirak Flüchtlingslager nahe der von der Terrormiliz «Islamischer Staat» kontrollierten Zone besucht. Die Ostertage wird er mit geflohenen Christen verbringen.
Nigeria hat gewählt. Der Generalvikar des Bistums Enugu, Obiora Ike, hofft, dass der neue Präsident die christlichen Werte Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie und Menschenrechte respektieren wird. Im Wahlkampf spielte die Religion eine Rolle. «Das ist nicht gut, denn die Diskussionen könnten das Land spalten», warnt Ike, der auf Einladung von Kirche in Not in der Schweiz weilte.
Die Besetzer der reformierten Kirche Saint-Laurant in Lausanne haben die Waadtländer Kirchen auf dem falschen Fuss erwischt. Von beiden Seiten wird eine mangelnde Zusammenarbeit beklagt. Der «Gewaltakt» habe die Kirchen vor vollendete Tatsachen gestellt, jedes Gespräch sei unmöglich, erklärt ein Kirchensprecher.
Eine Gruppe abgewiesener Asylbewerber sucht Zuflucht in einer reformierten Kirchen in Lausanne. Die fünf Männer und eine Frau mussten sich seit Monaten verstecken, um der Ausschaffung zu entgehen.
Neues Leben in einem alten Pfarrhaus in Zürich: Die reformierte Kirche Neumünster beherbergt Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien.
In der Ukraine sind offiziell eine Million Menschen auf der Flucht. Tatsächlich dürften es noch mehr sein. Der Staat ist überfordert. Für viele Binnenflüchtlinge ist die Kirche die letzte Hoffnung.
Die Caritas-Tagung zur Zuwanderung 2015 war speziell, sagt der Schweizer Publizist Iwan Rickenbacher. Es fanden keine kontroversen Diskussionen statt. Die Tagung in Bern setzte jedoch einen Kontrapunkt in der akutellen Schweizer Migrationsdiskussion.
Viele Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sind arbeitslos. Jetzt wollen die Schweizer Bauern solchen Menschen im Rahmen eines Pilotprojekts Arbeit auf dem Feld und im Stall geben. Die Bauern hoffen, damit auch allfällige negativen Folge der Masseneinanderungsinitiative zu kompensieren.
Anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sind oft arbeitslos. Staat, Sozialpartner und Migrantenorganisationen wollen dies ändern und plädieren für den Abbau administrativer Hürden. Caritas Schweiz genügt das nicht und fordert das Recht auf Arbeit für alle Asylsuchenden.
Der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, verurteilt die Botschaften von Pegida als «makaber». Sie seien ganz klar nicht «Ausdruck unseres christlichen Glaubens», sagt der Bischof im Interview mit KNA, der Partneragentur von kath.ch in Deutschland.
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