Weltweit wird die Situation für Geflüchtete und Vertriebene schwieriger. Der päpstliche Aussenbeauftragte, Erzbischof Paul Richard Gallagher, erinnert an die Genfer Flüchtlingskonvention. Was eine funktionierende Flüchtlingspolitik aus seiner Sicht braucht.
Anderssprachige katholische Gemeinschaften aus der ganzen Schweiz feiern am 27. September erstmals gemeinsam den Tag der Migrantinnen und Migranten in Mariastein. Höhepunkt ist eine Eucharistiefeier mit Bischof Felix Gmür. Begegnung und Austausch stehen am Nachmittag im Zentrum.
Zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge am 27. September lanciert Vox Ethica eine Podcast-Serie, die sich mit dem Schweizer Asylsystem befasst. Die Fachstelle für christliche Ethik möchte mit diesem neuen Medienformat «unterschiedliche Realitäten des Asylsystems» hörbar machen.
Der österreichische Theologe und Sea-Watch-Aktivist Jakob Frühmann kritisiert die europäische Abschiebungspolitik als tödlich. Menschen würden in der Wüste ausgesetzt. Er fordert dazu auf, Migration als menschliche Realität statt als Zahlenphänomen zu beschreiben.
Vor knapp zwei Monaten warb Papst Leo XIV. in Spanien für eine offene Aufnahme von Geflüchteten. Angesichts der jüngsten Migrations-Ereignisse in Ceuta zeigt er sich besorgt und wirbt für Stabilität.
Heute vor 75 Jahren wurde die Genfer Flüchtlingskonvention unterzeichnet. Warum eine Juristin das von der Nachkriegszeit geprägte Recht immer noch für zeitgemäss hält.
Blumen für die Ertrunkenen, mahnende Worte an Europa: Papst Leo XIV. setzt auf Lampedusa Zeichen für eine menschenwürdige Migrationspolitik. Zum bewegendsten Moment wir die Begegnung mit einem Flüchtlingsjungen.
Namen statt Zahlen: Am Wochenende werden in St.Gallen während 24 Stunden die Namen von Menschen verlesen, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. Die interreligiöse Aktion «Beim Namen nennen» macht die oft unsichtbaren Schicksale hinter den Statistiken sichtbar.
Zu Beginn ihrer Ordentlichen Versammlung in Einsiedeln hat die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) gemeinsam mit der Schwyzer Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher das kantonale Durchgangszentrum Nuolen besucht. Ein Besuch mit Symbolcharakter.
Europa habe eine «Sündenbock»-Mentalität, wenn es um Asylsuchende geht, sagt Peter G. Kirchschläger. Seine neuste Studie zeigt: Es gibt genügend Platz und Ressourcen, um Menschen aufzunehmen – pro Gemeinde nur zwölf Geflüchtete. Der Luzerner Ethikprofessor übt scharfe Kritik an Politik und Medien.
‹›