Neues Leben in einem alten Pfarrhaus in Zürich: Die reformierte Kirche Neumünster beherbergt Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien.
In der Ukraine sind offiziell eine Million Menschen auf der Flucht. Tatsächlich dürften es noch mehr sein. Der Staat ist überfordert. Für viele Binnenflüchtlinge ist die Kirche die letzte Hoffnung.
Die Caritas-Tagung zur Zuwanderung 2015 war speziell, sagt der Schweizer Publizist Iwan Rickenbacher. Es fanden keine kontroversen Diskussionen statt. Die Tagung in Bern setzte jedoch einen Kontrapunkt in der akutellen Schweizer Migrationsdiskussion.
Viele Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sind arbeitslos. Jetzt wollen die Schweizer Bauern solchen Menschen im Rahmen eines Pilotprojekts Arbeit auf dem Feld und im Stall geben. Die Bauern hoffen, damit auch allfällige negativen Folge der Masseneinanderungsinitiative zu kompensieren.
Anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sind oft arbeitslos. Staat, Sozialpartner und Migrantenorganisationen wollen dies ändern und plädieren für den Abbau administrativer Hürden. Caritas Schweiz genügt das nicht und fordert das Recht auf Arbeit für alle Asylsuchenden.
Der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, verurteilt die Botschaften von Pegida als «makaber». Sie seien ganz klar nicht «Ausdruck unseres christlichen Glaubens», sagt der Bischof im Interview mit KNA, der Partneragentur von kath.ch in Deutschland.
Der Bischof des Bistums Sitten, Jean-Marie Lovey ist seit dem 1. Januar in der Schweizer Bischofskonferenz verantwortlich für die Migranten-Pastoral. In seinem ersten Interview mit kath.ch erklärt er, wie er das Papst-Signal für die Flüchtlinge von Lampedusa hier in der Schweiz umsetzen will.
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