Ehe und Familie sind für die Kirche zentral: Hier wird das Leben weitergegeben, hier wird der Glaube gelebt und gelehrt. Doch die Realität von Ehe und Familie ändert sich. Leo XIV. will, dass die Kirche das ernstnimmt.
Seit Jahrhunderten ist das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und Juden turbulent. Nach einem Zwischenhoch unter Johannes Paul II. kühlte es wieder ab. Und seit dem Gazakrieg nähert es sich einem neuen Tiefpunkt.
2016 veröffentlichte Papst Franziskus «Amoris laetitia». Nach Beratungen mit Kardinälen und Bischöfen skizzierte er darin eine andere Kirchenlehre zu Ehe und Familie. Der Text war umstritten. Nun wird er neu debattiert.
Noch zu Lebzeiten veröffentlichte Papst Franziskus seine Autobiografie. Gut eineinhalb Jahre nach seinem Tod folgen nun seine persönlichen Notizen, kommentiert von einem Vertrauten. Vorgestellt werden sie in Frankfurt.
Es war schon lange gemunkelt worden, nun herrscht Klarheit: Kardinal Gambetti, einflussreicher Chef des Petersdoms, wird in ein Provinz-Bistum versetzt – eine der ersten grösseren Personalentscheidungen unter Leo XIV.
Die Schweizergardisten in ihren farbenfrohen Uniformen gehören zum Vatikan wie die Engelsburg oder der Obelisk auf dem Petersplatz. Trotz des vielleicht folkloristischen Eindrucks: Der Dienst der Schweizergardisten für den Papst ist eine ernste Sache. Das zeigt ein Ereignis vor fast genau 500 Jahren.
Franz von Assisi ist einer der populärsten Heiligen der Kirche. Sein ungewöhnliches Leben fasziniert auch Menschen ohne religiöse Bindung. In Sachen Naturschutz, interreligiösem Dialog und Frieden war er sehr modern.
Jede katholische Kirche bewahrt Reliquien, meist Knochen von Heiligen. Die Marienbasilika in Rom hütet einen einzigartigen Schatz: fünf Holz-Teile der Weihnachtskrippe. Die sind jetzt ausnahmsweise zu sehen.
Keine Panik, aber auch kein Wegschauen: Papst Leo XIV. hält die Risiken Künstlicher Intelligenz für ernst und ruft Politik, Entwickler und Gesellschaft zum gemeinsamen Dialog auf. Ruhig schlafen kann er aber.
Leos XIV. Frankreichreise war eine Tour de France in vier Tagen. In Paris der Élysée-Palast, Notre-Dame und die Place de la Concorde. Dann Lourdes und schließlich Metz. Auch inhaltlich hatte es der Besuch in sich.