Die katholische und die reformierte Kirche im Kanton Freiburg rufen gemeinsam die Gemeinden und Gemeinschaften zur Aufnahme von Flüchtlingen auf.
Österreichische und ungarische Benediktiner haben für Flüchtlinge einen Wanderweg von der serbisch-ungarischen bis zur österreichisch-deutschen Grenze entwickelt. Unterwegs dienten Abteien, Klöster und Kirchen als Herbergen für die Flüchtlinge.
Der Westschweizer Bischofs Charles Morerod unterstützt eine Gruppe von Privatpersonen, die über das Projekt «Wagen wir Gastfreundschaft» die Aufnahme von Flüchtlingen in Privathaushalten fördern will. Gegründet wurde dieses auf Initiative des Arztes Bernard Huwiler, heisst es in einer Mitteilung des Bischofsvikariats Deutschfreiburg.
Der Bischof von Chur, Vitus Huonder, bittet angesichts der Flüchtlingsdrama in Mitteleuropa die Verantwortlichen in den Pfarreien sowie in den kirchlichen Stiftungen zu prüfen, wie sich diese in der gegenwärtigen Situation sinnvoll einbringen können.
Im Wallis besteht eine grosse Sympathiewelle für Flüchtlinge. Diese soll Unterkünfte für die Asylsuchenden generieren. Das hofft der Generalvikar des Bistums Sitten, Pierre-Yves Maillard.
Wohnungen würden am dringendsten gebraucht, erzählt Synodalrätin Ruth Thalmann im Video von kath.ch über das Treffen zwischen der Katholischen Kirche im Kanton Zürich mit Regierungsrat Mario Fehr. Gesucht würden von Seiten des Kantons auch Pflegefamilien für die 45 Flüchtlingskinder. Nicht nötig seien hingegen Kleider, Decken und Nahrungsmittel.
Im Kanton Zürich leben immer mehr Christen aus unterschiedlichsten Ländern. Die Zürcher Katholiken wollen nun neu entstehenden christliche Migrations-Gemeinschaften finanziell unter die Arme greifen.
Während Europa weiter um Länderquoten für die Aufnahme von Flüchtlingen streiten, hat Papst Franziskus einen eigenen Schlüssel für ihre Verteilung ins Spiel gebracht: «Jede Pfarrei, jede Gemeinschaft, jedes Kloster und jeder Wallfahrtsort möge eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen». Der Vatikan will mit dem guten Beispiel vorausgehen. Die vorgesehen Wohnungen befinden sich ausserhalb des Vatikans.
Auf seiner Flucht von Eritrea in die Schweiz erlebt Zenagebriel Haile (27) einerseits eine wundersame Rettung, andererseits den Tod seines kleinen Neffen. Weshalb es dennoch dankbar ist und nicht mit Gott hadert, erzählt er im Interview mit kath.ch
Caritas Schweiz sieht sich mit sehr vielen Anfragen von Leuten konfrontiert, welche in der Schweiz Flüchtlingen helfen wollen. Für die Notaufnahme von ankommenden Flüchtlingen vertraut das Hilfswerk auf die staatlichen Strukturen. Das Hilfswerk richtet sich auf die längerfristige Begleitung von Flüchtlingen ein.
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