Im Wallis besteht eine grosse Sympathiewelle für Flüchtlinge. Diese soll Unterkünfte für die Asylsuchenden generieren. Das hofft der Generalvikar des Bistums Sitten, Pierre-Yves Maillard.
Wohnungen würden am dringendsten gebraucht, erzählt Synodalrätin Ruth Thalmann im Video von kath.ch über das Treffen zwischen der Katholischen Kirche im Kanton Zürich mit Regierungsrat Mario Fehr. Gesucht würden von Seiten des Kantons auch Pflegefamilien für die 45 Flüchtlingskinder. Nicht nötig seien hingegen Kleider, Decken und Nahrungsmittel.
Im Kanton Zürich leben immer mehr Christen aus unterschiedlichsten Ländern. Die Zürcher Katholiken wollen nun neu entstehenden christliche Migrations-Gemeinschaften finanziell unter die Arme greifen.
Während Europa weiter um Länderquoten für die Aufnahme von Flüchtlingen streiten, hat Papst Franziskus einen eigenen Schlüssel für ihre Verteilung ins Spiel gebracht: «Jede Pfarrei, jede Gemeinschaft, jedes Kloster und jeder Wallfahrtsort möge eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen». Der Vatikan will mit dem guten Beispiel vorausgehen. Die vorgesehen Wohnungen befinden sich ausserhalb des Vatikans.
Auf seiner Flucht von Eritrea in die Schweiz erlebt Zenagebriel Haile (27) einerseits eine wundersame Rettung, andererseits den Tod seines kleinen Neffen. Weshalb es dennoch dankbar ist und nicht mit Gott hadert, erzählt er im Interview mit kath.ch
Caritas Schweiz sieht sich mit sehr vielen Anfragen von Leuten konfrontiert, welche in der Schweiz Flüchtlingen helfen wollen. Für die Notaufnahme von ankommenden Flüchtlingen vertraut das Hilfswerk auf die staatlichen Strukturen. Das Hilfswerk richtet sich auf die längerfristige Begleitung von Flüchtlingen ein.
Am Sonntag, 7. September, rief Papst Franziskus alle Pfarreien und christlichen Gemeinschaften in Europa auf, eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen. Er appellierte an die Bischöfe, diesen Appell zu unterstützen. kath.ch hat in den drei deutschsprachigen Bistümern nachgefragt.
«Bücher sagen willkommen» – unter diesem Mottos startet die Buchbranche in Deutschland eine Initiative. Mittels Lern- und Leseecken sollen Flüchtlinge schnellen Zugang zu Lern- und Lesematerial erhalten. Schirmherr der Aktion ist der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani.
Auch die Schweizer Bevölkerung will angesichts der Flüchtlingsströme, die in Europa eintreffen, aktiv Unterstützung leisten. Das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) richtet am Mittwoch für solche Anfragen eine Hotline ein. Andere Hilfswerke listen Informationen auf, bei welchen Organisationen sich Freiwillige melden können.
Ein ungarischer Erzabt setzt sich über staatliche Verbote hinweg und nimmt Flüchtlinge in seinem Kloster auf. «Wir dürfen niemanden vor der Tür stehen lassen, denn dies stünde im Gegensatz zum Evangelium», so Erzabt Asztrik Varszegi.
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