Die einen bemängeln, dass der Bund keine eigene Feier zum Bruder-Klausen-Jubiläum macht, die anderen kritisieren, dass sie keinen eigenen Beitrag zu einer Feier leisten dürfen. Doch was ist dran an der Kiritk?
CVP-Präsident Gerhard Pfister wirft dem Bundesrat mangelndes Geschichtsbewusstsein vor. Grund: Die Landesregierung verzichtet auf eine eigene Bruder Klaus-Feier. Andere würden dafür in die Bresche springen.
Letzte Woche wurde bekannt, dass der SVP-Politiker Christoph Blocher an einer Gedenkfeier für Bruder Klaus auftritt. Nun wird mit CVP-Parteipräsident Gerhard Pfister ein weiterer prominenter Politiker über den Heiligen sprechen. Engagiert hat ihn ein CVP-naher Verein im Entlebuch.
Der neue Bruder-Klausen-Kaplan wünscht sich, dass Dorothee, die Frau des Heiligen Niklaus von Flüe, ebenfalls heiliggesprochen wird. Doch dafür fehlt die weltweite Verehrung, so die Einschätzung von Kirchenhistoriker Markus Ries.
600 Jahre Niklaus von Flüe und 500 Jahre Reformation. Die beiden grossen Landeskirchen wollen dieses Doppeljubiläum auch gemeinsam feiern. Sie laden zu einem nationalen ökumenischen Gedenktag ein und rufen dazu auf, mutige Schritte zu mehr Einheit zu tun.
Wenn der SVP-Stratege Christoph Blocher gemeinsam mit dem Churer Bischof Vitus Huonder am 19. August in Flüeli-Ranft auftritt, wollen wohl die Rechtskonservativen das Bruder-Klaus-Gedenken für ihre Politik einspannen, vermutet Regula Pfeifer in ihrem Kommentar.
Der ehemalig St. Galler Generalvikar Josef Rosenast ist seit zwei Monaten Bruder-Klaus-Kaplan. Mit Blick auf die Jubiläumsveranstaltungen
Alt Bundesrat Christoph Blocher und der Churer Bischof Vitus Huonder treten gemeinsam an einem nationalen Anlass zu Ehren von Bruder Klaus auf. Eingeladen hat sie ein neuer Verein.
Seit dem 2. Januar hat kath.ch einen neuen Blogger: Es ist der altehrwürdige Niklaus von Flüe, der dieses Jahr seinen 600. Geburtstag feiert.
2017 feiert die Schweiz den 600. Geburtstag des Landespatrons Niklaus von Flüe. Ein breit abgestützter Trägerverein will unter dem Titel «Mehr Ranft» einen vielfältigen Zugang zu Leben und Werk des von der katholischen Kirche heiliggesprochenen Einsiedlers bieten.
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