Bei Adam Schwarz igelt sich Bruder Klaus als Aussteiger nicht ein, sondern wandert aus. Die Frage stellt sich aber: War Bruder Klaus überhaupt ein Aussteiger? Drei Spezialisten geben Antwort.
Über 600 Tessiner haben an Pfingstmontag an einer Pilgerreise des Bistums Lugano nach Sachseln teilgenommen. Anlass war der 600. Geburtstag von Bruder Klaus. Der Wirkungsort des Eremiten war zudem Startpunkt eines ökumenischen Pilgerprojekts, das zu einer viertägigen Fussreise einlud.
Der nationale Heilige Niklaus von Flüe soll in die Schulzimmer gebracht werden. Im Rahmen des Gedenkjahres «600 Jahre Niklaus von Flüe» besuchen rund 70 Jugendliche aus dem Kanton Obwalden Schulklassen in der ganzen Schweiz,
«Warum pilgern Sie in den Ranft?» Diese Frage hat kath.ch Ranftpilgern gestellt. Die Antworten zeigen, wie lebendig Bruder Klaus im Bewusstsein der Bevölkerung ist.
Pilger aller Couleurs zieht es im Jubiläumsjahr von Niklaus von Flüe in die Ranftschlucht. An Auffahrt pilgern 500 Personen der römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt zum Eremiten, am Bettag findet auch der «Marsch fürs Läbe» im Ranft statt.
1940 bezeugten verschiedene Personen, Bruder Klaus schützende Hand am Himmel gesehen zu haben.
Wäre Niklaus von Flüe nicht heiliggesprochen worden, so wäre er ein Brückenbauer zwischen den Konfessionen geblieben, meint Peter von Matt. Der emeritierte Literaturprofessor hielt die Festrede am Staatsakt zum Bruder Klaus-Jubiläum.
Wie gedenkt man in heutiger Zeit eines Eremiten? Schweigend! kath.ch-Redaktorin Sylvia Stam schreibt in ihrem Kommentar, weshalb die Schweigeminute für sie der stärkste Moment des Staatsakts war.
Weil er zuhören konnte, vertrauten ihm die Menschen. Vertrauen aber ist ein Grundwert in jeder Demokratie. Diese Botschaft stand im Zentrum der Festreden zum Staatsakt anlässlich des 600. Geburtstags von Niklaus von Flüe.
Niklaus von Flüe steht für Dialog und Nächstenliebe, für Zuhören und gegenseitigen Respekt. Darum hat er auch für die heutige Schweiz noch Bedeutung, sagt Bundespräsidentin Doris Leuthard im Interview mit kath.ch.
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