Die Pädophilie in der Kirche ist kein Kavaliersdelikt und keine Bagatelle, sagte der belgische Priester, Schriftsteller und emeritierte Professor Gabriel Ringlet in Freiburg. Die katholische Kirche müsse sich vielmehr um Wiedergutmachung bemühen und den Ursachen für den sexuellen Missbrauch nachgehen.
Das Vertuschen von sexuellem Missbrauch durch Bischöfe soll ein Straftatbestand werden. Dies schlägt die päpstliche Kinderschutzkommission vor. Bislang fehlt ein kirchenrechtliche Instrument, um gegen Bischöfe vorzugehen, die ihre Verantwortung nicht wahrnehmen.
Das bankrotte US-Erzbistum Saint Paul und Minneapolis trennt sich in Notverkäufen von der Residenz des Erzbischofs und der Kanzlei. Allein der Komplex von Bischofshaus und Kanzlei soll demnach 6,3 Millionen Dollar (6,5 Millionen Franken) erbringen. Das Erzbistum benötigt das Geld für Entschädigungszahlungen an Missbrauchsopfer und für laufende Ausgaben während des Insolvenzverfahrens.
Das katholische Erzbistum Chicago zahlt einem Missbrauchsopfer 1,25 Millionen US-Dollar (1,16 Millionen Franken) als Entschädigung. Man wolle damit einen Prozess abwenden, erklärte das Erzbistum.
In einem katholischen Pensionat im Kanton Freiburg soll es zwischen 1930 und 1950 zu zahlreichen sexuellen Missbräuchen gekommen sein. Das Bistum Lausanne-Genf-Freiburg sucht nun Informationen. Bischof Morerod hat bereits im Januar eine Arbeitsgruppe mit einer Untersuchung beaufragt.
Ein wegen Vertuschung von sexuellem Missbrauch verurteilter US-amerikanischer Bischof hat sein Amt vorzeitig niedergelegt. Wie der Vatikan am Dienstag, 21. April, mitteilte, nahm Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch des Bischofs von Kansas City-Saint Joseph, Robert Finn (62), an. Einen konkreten Grund für diesen Schritt nannte der Vatikan wie üblich nicht.
Stehen Brandanschläge auf katholische Kirchen und frühere Missbrauchsfälle in einem Zusammenhang? Diese Frage beschäftigt derzeit die Öffentlichkeit in der australischen Stadt Melbourne.
Der Vatikan hat die Ernennung des umstrittenen Bischofs von Osorno, Juan de la Cruz Barros Madrid, verteidigt. Kritiker werfen Barros vor, er habe als junger Geistlicher sexuelle Übergriffe des Priesters Fernando Karadima Farina an Jugendlichen gedeckt.
Angesichts der für die Bevölkerung verhehrende Lage in Syrien ruft Caritas zum Handeln auf. Und zeigt, wie die Schweiz ohne weiteres 15'000 Flüchtlinge aufnehmen könnte.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert FIFA-Chef Sepp Blatter für seine Behauptung, der Fussball-Weltverband sei einflussreicher als jede Religion. Zudem kritisiert er die Menschenrechtssituation auf den Baustellen der WM in Katar.
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