Der Film «Verfehlung» «hat mich mitgenommen», gestand der deutsche Medienbischof Gebhard Fürst. Der Film über drei befreundete Priester, von denen einer wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs verhaftet wird, startet diese Woche in Deutschland.
Beim Gottesdienst zum Amtsantritt des Bischofs Juan Barros Madrid (58) im chilenischen Bistum Osorno ist es zu Protesten gekommen. Hunderte Demonstranten forderten am Samstag den Rücktritt des katholischen Geistlichen und versuchten, Barros am Betreten der Kathedrale zu hindern, wie die Tageszeitung «La Tercera» berichtet.
In 21 Fällen hatte der Ettaler Benediktinerpater G. drei Schülern in die Hosen gegriffen. Am Mittwoch hat ihn ein Münchner Gericht wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Angeklagte, der die Anschuldigungen jahrelang abgestritten hatte, nahm das Urteil ohne erkennbare Regung auf.
Aufstand gegen Bischofsernennung: 51 chilenischen Politiker fordern in einem Protestbrief Papst Franziskus auf, die Berufung des neuen Bischofs von Osorno rückgängig zu machen. Grund: der Geistliche soll den Sex-Missbrauch eines anderen Priesters laut mehreren Opfern vertuscht haben.
Das Kinderschutzzentrum der päpstlichen Universität Gregoriana hat an seinem neuen Sitz in Rom die Arbeit aufgenommen. Der Vorsitzende der päpstlichen Kinderschutzkommission, der Bostoner Kardinal Sean Patrick O'Malley, weihte es am Montag ein.
Die Kirche müsse alles Erdenkbare tun, um die «Plage» des Missbrauchs in ihren Reihen auszurotten, schrieb Franziskus in einem Brief an die nationalen Bischofskonferenzen und die katholischen Ordensoberen.
Ein Benediktinerpater des bayrischen Klosters Ettal hat im Prozess gegen ihn den Missbrauchsvorwurf abgestritten, jedoch zugegeben, mehrfach Schüler an Bauch und Rücken gestreichelt zu haben, um sie zu trösten. Das habe seine Mutter bei ihm früher auch getan.
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