Es könnte das höchste Schmerzensgeld in einem kirchlichen Missbrauchsfall werden: Ein Kölner Gericht hat einer von einem Priester missbrauchten Frau bis zu 600'000 Euro in Aussicht gestellt. Noch steht die Entscheidung aus.
Betroffenenorganisationen fordern mehr Vertrauen, transparente Verfahren und schweizweit einheitliche Schutzstandards. Diese Anliegen brachten sie bei einem Austausch mit der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ein.
Nicht stilles Gedenken, sondern laut gesungene Klage gegen sexuellen Missbrauch: Im Bistum Speyer soll ein virtuelles Chor-Video mit dem Kirchenlied «Der Vorhang zerreisst» entstehen. In Pirmasens wird es präsentiert.
Katholiken, die ihren Glauben intensiver leben möchten, tun dies oft in Geistlichen Gemeinschaften. Laut einer jüngsten Studie sagen zwei deutsche Bischöfe nun, wie sie die Gefahr spirituellen Missbrauchs dort besser eindämmen wollen.
Dass ein Gericht einen Verstorbenen schuldig spricht, geschieht extrem selten. Nun haben zwei kirchliche Sondergerichte genau das getan. Es ging um Vergewaltigungen durch einen argentinischen Priester und Ordensgründer.
Die vor knapp einem Jahr beschlossene Studie über Missbrauch in der Evangelisch-reformierten Kirche der Schweiz (EKS) startet im Oktober. Die Betroffenenorganisation IG Miku begrüsst dies, meldet aber Bedenken an – etwa zum Kostendach.
Papst Leo XIV. will im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche nicht von einem systematischen Missbrauch sprechen. Zugleich betont er eine besondere Verantwortung der Kirche für die Betroffenen.
Die Paulus-Akademie in Zürich hat jüngst zum Austausch geladen mit dem aufmunternden Motto «Wir können etwas tun gegen Missbrauch – Erfahrungen teilen, wirksam werden». Dabei zeigte sich: Auch eine Pfarrei kann vorangehen – etwa St. Agatha und St. Josef in Dietikon.
Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) will sich künftig intensiver mit den Betroffenenorganisationen von Missbrauch, mit der Dienststelle Migratio und dem Frauenrat austauschen. Das kam an ihrer Vollversammlung im Kloster Fischingen zum Ausdruck.
Seit Monaten läuft das Verfahren gegen den früheren Jesuiten Marko Rupnik hinter verschlossenen Vatikan-Türen. Nun wenden sich fünf mutmaßliche Missbrauchsopfer direkt an Papst Leo XIV.
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