Für die Teilnehmer der Jugendsynode in Rom steht fest: Die Kirche der Zukunft muss jugendfreundlich sein. Der Schweizer Delegierte, Weihbischof Alain de Raemy, hebt im Interview mit kath.ch aber auch hervor, wie unabdingbar dafür ein Klima des Vertrauens ist.
Die Behördenmitglieder einer Pfarrei wählen einen verurteilten Sexualstraftäter als Pfarrer und der Bischof von Basel stimmt der Wahl zu. Nulltoleranz bei Missbrauchsfällen sieht anders aus, schreibt kath.ch-Redaktor Martin Spilker im Kommentar.
Die Missbrauchsbeauftragten der deutschen Bundesregierung und der Bischofskonferenz sind sich uneins: Der staatliche Beauftragte bemängelt, nicht alle Bistümer hätten ihre Archive geöffnet.
Es gibt eine Verknüpfung zwischen den Weltreligionen und der weiblichen Sexualität. Die Zürcher Regisseurin Barbara Miller hat fünf Frauen aus fünf verschiedenen Kulturen begleitet. Ihren Dokumentarfilm «#Female Pleasure» hat sie diese Woche am Filmfestival in Locarno präsentiert.
Die katholische Kirche Australiens steht hinter dem Abschlussbericht zu den Fällen sexuellen Missbrauchs im Land. Eine Aufhebung des Beichtgeheimnisses, wie dies darin gefordert wird, lehnt sie aber konsequent ab.
Der Churer Bischofsvikar hatte mit einem Kommentar über Missbrauchsfälle in der Kirche für Kopfschütteln und Kritik gesorgt. In der «Neuen Zürcher Zeitung» äussert der Dominikaner Viktor Hofstetter harsche Kritik solch «grobfahrlässigen» Darstellung der Dinge.
Die katholische Kirche wurde bei der Aufarbeitung zehntausender Missbrauchsfälle in Australien in die Pflicht genommen. Dieser Abschlussbericht müsse «ernsthaft studiert werden», heisst es dazu aus dem Vatikan.
Er wollte als Missbrauchsopfer in der Kinderschutzkommission des Vatikans sein Bestes für die Kirche geben, fühlte sich aber nicht richtig ernst genommen. Nun zieht Peter Saunders mit einem formalen Rücktritt aus der Kommission einen Schlussstrich.
Der Boston Globe deckte 2001 die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auf. Der Film «Spotlight» macht den Fall zum Thema. Nicht nur Bischöfe sollten sich den Film ansehen. Auch für Journalisten und ihre Ethik ist er ein Lehrstück.
Die schlimmen Verletzungen, die ein Pädophiler jungen Menschen zufügt, können nicht geheilt werden. Sie können aber als Hebel eingesetzt werden, um aus dem eigenen Tief zu finden, sagt der Regens des Priesterseminars des Bistums Sitten, Joël Pralong, im Interview mit cath.ch.
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