Missbrauchsopfer in Frankreich haben fünf Monate länger Zeit, sich bei der Kommission zur Aufklärung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Frankreich zu melden.
Australiens oberstes Gericht hat entschieden: Kardinal George Pell kommt auf freien Fuss. Die Missbrauchsdebatte geht in Australien aber weiter: Mit Spannung wird ein Abschlussbericht erwartet.
Bischof Charles Morerod ist im Fachgremium «Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld» in den Ausstand getreten. Er will auf den Abschluss laufender Untersuchungen warten.
Am Samstag wird im Wallis eine Tafel in Erinnerung an Opfer sexuellen Missbrauchs durch Kirchenvertreter angebracht. Die Opferhilfegruppe Sapec sieht darin einen wichtigen Schritt gegen das Vergessen.
Ein Jahr nach dem Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan ziehen Opfervertreter eine gemischte Bilanz. Einerseits hätten der Papst und seine Organisatoren sehr viel erreicht. Andererseits gebe es etliche offene Fragen; zudem sei in vielen Ländern bisher wenig geschehen.
Der Westschweizer Bischof Charles Morerod macht Ernst mit Gesprächen mit einem Missbrauchsopfer. Den Schweizer Freidenkern ist das zu wenig: Sie haben Strafanzeige erstattet.
Bischof Charles Morerod, hat sich zu den gegen ihn und einen Priester des Bistums erhobenen Vorwürfen an die Öffentlichkeit gewandt. Er will keine vorschnellen Urteile ziehen.
Nach der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg erhält auch das Bistum Sitten eine Gedenktafel für Opfer von sexuellem Missbrauch. Die Tafel hängt in einer Kapelle von Monthey.
Gegen den Freiburger Domherr P. F. läuft bereits eine kirchliche Untersuchung wegen mutmasslicher sexueller Belästigung. Nun hat sich ein weiteres mutmassliches Opfer mit schweren Vorwürfen in der Presse geoutet. Der Priester ist inzwischen von seinem Amt suspendiert.
Zehn Jahre ist es her, dass der Missbrauchsskandal am Berliner Canisius-Kolleg bekannt wurde und weite Kreise zog. Inzwischen ist viel passiert.
‹›