Die «Päpstlichen Geheimnisse» zur Verfolgung von sexuellem Missbrauch werden aufgehoben. Damit werde eine Verknüpfung gelöst, die zu grosser Entrüstung gegenüber der Kirche geführt hat.
Der wegen Nichtanzeige eines Geistlichen verurteilte Lyoner Kardinal Philippe Barbarin hat «Irrtümer» eingeräumt. Er habe aber nicht von einer «Schuld» im juristischen Sinn gesprochen.
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat den früheren Papst Benedikt XVI. gegen den Vorwurf verteidigt, er habe Missbrauchstäter unter katholischen Geistlichen nicht entschieden verfolgt.
Der wegen sexuellen Missbrauchs verurteilte Kardinal Georg Pell legt vor dem höchsten australischen Gericht Berufung ein. Am 21. August hatte das Oberste Strafgericht des Bundesstaates Victoria die sechsjährige Haftstrafe gegen den Kardinal bestätigt.
Vor dem Hintergrund des Missbrauchsskandals hat Papst Franziskus katholischen Priestern weltweit den Rücken gestärkt und sie vor Resignation gewarnt.
Seit über zwei Jahrzehnten setzt sich das «Opus Bono Sacerdotii» im Verborgenen für Priester ein, denen Missbrauch zur Last gelegt wird. Die Tochter des Mitgründers erhebt nun schwere Vorwürfe.
Papst Franziskus erklärt in einer Videobotschaft an mexikanischen Kinderschutz-Studiengang: Verbrechen des Missbrauchs verstellt Kindern den Weg zu Gott.
Die katholischen Bischöfe in Deutschland wollen sich bis Ende des Jahres auf überarbeitete Regelungen im Kampf gegen sexuellen Missbrauch verständigen.
Papst Franziskus und Kardinal Sean O'Malley standen einander einmal sehr nahe. Doch ausgerechnet über den Umgang mit dem Missbrauchsskandal hat sich ihr einst inniges Verhältnis abgekühlt.
Die Westschweizer Kommission für Missbrauchsopfer «Cecar» hat im vergangenen Jahr 22 Opfer von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Umfeld beraten. Insgesamt 185'000 Franken wurden als Entschädigung an 14 Opfer ausbezahlt.
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