An der Verleihung des Kabarettpreises «Salzburger Stier» in Olten sprach am Freitag auch Patti Basler als ehemalige Gewinnerin. Sie machte sich in ihrem satirischen Beitrag über den Katholizismus lustig und sparte vom Missbrauch über die Jungfrauengeburt Marias nichts aus.
Der 2022 verstorbene Priester Edmund Dillinger aus dem Bistum Trier steht im Verdacht, jahrzehntelang Jugendliche und junge Erwachsene nackt fotografiert und missbraucht zu haben. Nun legen die beiden zuständigen Sonderermittler ihre umfangreichen Ergebnisse vor.
Hinter den Kulissen wurde monatelang über eine gemeinsame Studie verhandelt. Nun gehen die Reformierten alleine voran. Der Grund: Wegen des Anstiegs der Missbrauchsmeldungen und Genugtuungsleistungen fehlte den Katholiken das Geld.
Der Jesuit und Kinderschutzexperte Hans Zollner sprach in Wien vor Mitgliedern der unabhängigen österreichischen Opferschutzanwaltschaft zum Missbrauch in der Kirche. «Es fehlt immer noch der Mut in der katholischen Kirche, entsprechende Schritte zur Aufarbeitung zu unternehmen», sagte er.
Der Rat der Evangelisch-Reformierten Kirche plant eine grossangelegte Umfrage zu sexuellem Missbrauch in der Schweiz. Die Dunkelfeldstudie soll mehr Fälle ans Licht bringen, als Akten dokumentiert haben. Es wurde über eine gemeinsame Umfrage mit der katholischen Kirche nachgedacht.
Die Mini-Serie «A Friend of the Family» erzählt von einem schockierenden Fall sexuellen Missbrauchs in den 70er-Jahren im amerikanischen Idaho. Im Zentrum steht dabei auch die Mormonenkirche, die durch den Schutz des Täters dessen weitreichende Manipulationen erst ermöglichte.
Ein Anstieg von 1800 auf 3600: Die Austritte aus der römisch-katholischen Kirche im Kanton Solothurn haben sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Grund dafür seien die durch die Pilotstudie bekannt gewordenen Missbrauchsfälle, ist Synodalratspräsident Urs Umbricht überzeugt.
Trotz dringenden Handlungsbedarfes: Es gibt zu wenig Ressourcen für Prävention von Gewalt in der Kirche. Und der Ländervergleich zeigt: Die Schweiz ist zu spät bei der Aufarbeitung sowohl sexueller als auch spiritueller Gewalt. Fazit einer Fachtagung zum Thema.
Der Missbrauch in der katholischen Kirche blieb in Slowenien lange unbeachtet. Allmählich kommt aber Bewegung in die Aufarbeitung. Der Vatikan macht Druck.
Einige Jungs sitzen auf rosa Kuppen und treiben im Wasser. Beim genauen Hinschauen wird klar: Die Kuppen sind die Spitzen von priesterlichen Geschlechtsteilen. Die Karikatur von Caro Rutz hat den Publikumspreis der Ausstellung «Gezeichnet 2023» gewonnen.
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