Vereidigung der neuen Gardisten | © Oliver Sittel

Die Päpstliche Schweizergarde

Vereidigung der neuen Gardisten | © Oliver Sittel
Geschichte

Am 21. Juni 1505 richtete Papst Julius II. ein Gesuch an die eidgenössische Tagsatzung, ihm 200 Fussknechte für die Bewachung seines Palastes zu entsenden: «Es wird ja eurer ganzen Nation Ruhm bringen, dass eure Männer bevorzugt vor anderen zur Bewachung des Apostolischen Palastes berufen werden», schrieb Julius II. Im Herbst des gleichen Jahres machten sich 150 «Gwardiknechte» – vorwiegend aus den Kantonen Zürich und Luzern – auf den Weg nach Rom. Dort trafen sie am 21. Januar 1506 ein, wurden eilig mit Uniformen in den Rovere-Farben rot und gelb ausgestattet und begannen bereits am Tag darauf ihren Dienst. Der 21. Januar 1506 gilt deshalb als Gründungstag der Garde.

Die Blutprobe folgte auf tragische Weise bei der Plünderung Roms am 6. Mai 1527. 147 Schweizer fielen bei der Verteidigung von Papst Klemens VII, darunter zahlreiche Söhne der bereits «reformierten» Zwinglistadt Zürich. Seither ist der 6. Mai der jährliche Ehrentag mit der Vereidigung neuer Gardisten.

Geschichte der Schweizer Garde

Zahlen und Fakten
Museum

In der ehemaligen Artillerie-Festung von Naters, im Felsinnern, befindet sich seit 2006 das Museum der Schweizergarde. Die militärische Festung wurde 1939/1940 erbaut und seither immer wieder modernisiert. Ihre Kanonen schützten den Simplonpass und den Simplon-Eisenbahntunnel.

Schweizergarde-Museum

Videobeiträge

Links

Auf den folgenden Webseiten erhalten Sie weiterführende Informationen zur Schweizergarde.


Impressionen

Vereidigung der neuen Gardisten | © Oliver Sittel

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