Die Jugendsynode im Oktober in Rom müsse sich mit dem Thema Missbrauch befassen, fordern Vertreter der katholischen Jugend in Deutschland. Erwartet wird auch eine stärkere Vertretung junger Leute bei Entscheidungen im Vatikan.
Der Vatikan hat die Teilnehmer der Bischofssynode zum Thema Jugend bekanntgebeben. Auf der 20-seitigen Liste sind insgesamt 409 Namen von Bischöfen, Kurienmitarbeitern sowie externen Experten notiert.
Vertreter katholischer Jugendorganisationen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Südtirol kommen erstmals zu einem Vernetzungstreffen zusammen. Ziel ist eine gemeinsame Position zur Jugendsynode im Oktober im Vatikan.
Mit einer Sammlung von Fachbeiträgen wollen Theologen praktische Anregungen zur Jugendsynode im Vatikan geben. Es gehe jetzt darum, junge Leute zu Gesprächspartnern der Kirche zu machen.
Im Oktober werden sich im Vatikan Bischöfe aus aller Welt mit Fragen zur künftigen Rolle Jugendlicher in der katholischen Kirche beschäftigen. Am Dienstag wurde das Arbeitsdokument dafür veröffentlicht. Die Bischöfe sehen sich vor grosse Erwartungen gestellt.
Das Arbeitsdokument zur Jugendsynode, die im Oktober in Rom stattfindet, wird am kommenden Dienstag veröffentlicht. Vorderhand wird es allerdings nur eine italienische Fassung geben.
Selten wurde eine Bischofssynode so breit vorbereitet wie die Jugendsynode im Oktober. Im Interview mit der Nachrichtenagentur CIC zieht Kardinal Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode, eine Zwischenbilanz. Und er sagt, Sexualität werde ein Thema im Arbeitsdokument der Bischöfe sein.
Papst Franziskus hat zugesichert, die Anliegen von Jugendlichen bei der kommenden Bischofssynode nicht unbeachtet zu lassen. Das tat er am Samstag bei einer Begegnung mit jungen Katholiken aus dem norditalienischen Bistum Brescia im Vatikan.
Jugendbischof Alain de Raemy zeigt sich beeindruckt vom Schlussdokument der Jugend-Vorsynode. Es motiviert ihn und fordert ihn gleichzeitig heraus, Antworten darauf zu geben. De Raemy möchte zudem wieder einen Jugendrat bei der Schweizer Bischofskonferenz etablieren.
300 Personen haben innerhalb von fünf Tagen ein gemeinsames Dokument verfasst, mit dem alle zufrieden waren. Das beeindruckt die kath.ch-Reporterin vor Ort, Francesca Trento, wie sie in ihrem Kommentar zur Vorsynode der Jugendlichen im Vatikan schreibt. Sie hofft, dass auf das Reden nun das Handeln folgt.
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