Zwei Dutzend Jugendliche nehmen am diesjährigen Murtenlauf teil, um auf die Bischofssynode zur Jugend in Rom hinzuweisen.
Der Vertrauensverlust der katholischen Kirche war ein Thema der ersten Beratungsrunde der Welt-Bischofssynode zum Thema Jugend im Vatikan. Es sei auch um Bitten der Vergebung gegangen, sagte der neue Leiter des Medien-Dikasteriums, Paolo Ruffini, am Donnerstag im vatikanischen Presseamt.
Papst Franziskus hat zur Eröffnung der Welt-Bischofssynode zum Thema Jugend zu konstruktiver Kritik und aufrichtigem Dialog aufgerufen. «Aufrichtige und klare Kritik» helfe, wohingegen «überflüssiges Geschwätz» und Vorurteile hinderlich seien.
Mehrere Fraueninitiativen haben zum Beginn der Welt-Bischofssynode eine Beteiligung von Frauen an Entscheidungsgremien in der katholischen Kirche gefordert. Auch Missbrauchsopfer hatten am Rande des Vatikans Stellung bezogen.
Die Organisation «Women's Ordination Conference» (Woc) will nach Rom reisen und auf die Anliegen der Frau in der Kirche aufmerksame machen.
Papst Franziskus hat die katholische Kirche zum Schutz junger Leute vor Gewalt aufgefordert. Er rief zum «Engagement zur Überwindung von Situationen der Unsicherheit, Ausgrenzung und Gewalt, denen unsere Jugendlichen ausgesetzt sind».
Am Mittwoch startet in Rom die Bischofssynode zur Jugend. Die Baslerin Medea Sarbach und Jugendbischof Alain de Raemy sprechen über ihre Erwartungen.
Die 267 Synodenteilnehmer aus aller Welt werden sich ab Mittwoch mit weit mehr als mit dem Thema Jugend befassen. Die Missbrauchsskandale in der Kirche prägen die Traktandenliste.
In der katholischen Jugendbewegung Adoray finden junge Leute zusammen, die miteinander beten, ihren Glauben teilen und darin reifen wollen. Lea Schlienger reist für die wöchentlichen Treffen mit grosser Freude nach Basel.
Kirchliche Vertreter müssten ihre Haltung und Sprache zum Thema Sexualität gegenüber Jugendlichen überdenken. Der deutsche Jugendbischof stellte die Frage, ob die Kirche gegenüber jungen Menschen noch sprachfähig sei.
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