Zitat: «Das islamische Denken kann man reformieren, aber nicht den Islam selbst»

28.05.2017 – Das antwortet der Grossscheich der islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo, Ahmad al-Tayyeb, auf die Frage, ob der Islam nicht Reformen unterzogen werden müsse.

«Ich habe muslimische Gebete und Rituale gelernt»

03.04.2017 – Im französischen Film «Le ciel attendra» wird die Rolle von jungen westlichen Frauen im Syrien-Krieg thematisiert. Kath.ch hat mit der katholischen Schauspielerin Noémie Merlant gesprochen: über ihre Erfahrungen in der Rolle einer muslimischen Konvertitin, über den Islam und die spirituellen Bedürfnisse von jungen Frauen.

Stoff für Legenden – Wie der Schleier islamisch wurde

13.03.2017 – Warum glauben so viele Musliminnen eigentlich, dass Allah den Schleier fordert? Der Koran lässt Raum für Interpretationen.

Papst fordert entschiedeneres Vorgehen gegen Terrorismus

09.01.2017 – Papst Franziskus hat religiöse Führer und Regierungen zum gemeinsamen Vorgehen gegen islamistischen Terrorismus und andere Formen religiös motivierter Gewalt ermahnt.

Menschenrechtler bleiben in Sorge um inhaftierten Badawi

07.01.2017 – Laut Amnesty International gibt es keine Anzeichen für eine frühzeitige Entlassung des arabischen Bloggers Badawi. Dieser wurde in Saudi-Arabien zu 1000 Peitschenhieben verurteilt, wovon 50 vor zwei Jahren vollstreckt wurden.

Genf will kein Burka-Religionsgesetz

04.01.2017 – Genf soll ein «Gesetz über die Laizität des Staates» erhalten. Muslimische Gruppen könnten anerkannt werden. Eine Linkspartei will eine totale Trennung von Kirche und Staat.

TV-Kritik zum SRF «Club» über die Kölner Übergriffe

13.01.2016 – Im «Club» im Schweizer Fernsehen wurde über Gründe und Hintergründe zu den Übergriffen auf Frauen durch Migranten an Silvester in Deutschland diskutiert. Das bot Raum für Betroffenheit und leistete Aufklärung, urteilt Charles Martig in einer TV-Kritik.

«Dschihadist 003 ist jetzt online.» Zum Erwachen der religiösen Macht in der Postmoderne

07.01.2016 – Theresia Heimerl zur Medienstrategie des «Islamischen Staates». Mit einem Seitenblick auf Star Wars und die jungen Männer als Verlierer der Geschichte. Man muss die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind, lautet ein alter Grundsatz der (Religions)Pädagogik. Genau das tut der IS. Er holt die Burschen und jungen Männer im Westen dort ab, wo sie einen großen Teil ihrer Zeit verbringen: im Internet, in Games und dazugehörigen Onlinegruppen, in deren gewalttätige Abgründe jenseits der FSK 18 (für Deutsche: PEGI) sich die elaborierten Konzepte moderner Pädagogik längst nicht mehr hin trauen.

Irakischer Prediger ist weggezogen

07.01.2016 – Nidwalden. Der umstrittene islamische Prediger I. A. lebt nicht mehr in Hergiswil. Sein Anwalt sagt, er sei zum Umzug genötigt worden. Die zuständige Regierungs­rätin dementiert. Der 34-jährige Iraker I. A.* soll in der Krienser Dar-Assalam-Moschee radikale Botschaften verbreitet haben. Er muss sich zudem zusammen mit drei Landsleuten Ende Februar vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, als «IS-Zelle» in der Schweiz einen Terroranschlag geplant zu haben.

Zitat: «Christentum als Bollwerk gegen Selbstvergottung des Staates»

27.11.2015 – Martin Grichting fordert in einem Gastkommentar der NZZ eine theologische Debatte über die Rolle von Religion in der Gesellschaft. Er nimmt die Terrorattacken von Paris zum Anlass, um die Unterschiede zwischen Christentum und Islam in ihrer Haltung zur säkularen Gesellschaft darzustellen. Grichting ist Generalvikar des Bistums Chur.

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