Eine syrische Familie macht sich auf der Flucht Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. Doch scheitert sie immer wieder daran, die grüne Grenze zu überwinden. «Green Border» betont vehement, dass alle Menschen ein bedingungsloses Recht auf Freiheit und Würde haben.
In einem Schreiben an die französische Bischofskonferenz fordert Papst Franziskus die Oberhirten auf, das Leid auf dem Mittelmeer nicht aus dem Blick zu verlieren. Ausserdem ermutigt er den französischen Episkopat, den synodalen Weg weiterzugehen.
Italienische Behörden haben derzeit drei Rettungsschiffe ziviler Hilfsorganisationen festgesetzt. Neben dem spanischen Schiff von Open Arms, können zwei deutsche Schiffe die jeweiligen Häfen nicht mehr verlassen.
Zwei Jahre nach Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan plädiert der stellvertretende UN-Sondergesandte in Kabul für eine Fortsetzung des Dialogs. «Die humanitäre Lage ist sehr prekär», sagte Markus Potzel dem Sender NDR Info (Dienstag).
Zum zehnten Jahrestag seiner Lampedusa-Reise hat Papst Franziskus an die «lautlosen Massaker» erinnert, die tagtäglich im Mittelmeer stattfinden. In seinem Schreiben findet er klare Worte gegenüber einer gleichgültig werdenden Gesellschaft.
Papst Franziskus sieht im unregulierten Kapitalismus den Hauptgrund für die niedrige Geburtenrate. Er warnte davor, die niedrige Geburtenrate mit Migration auszugleichen. Damit spielt er der neofaschistischen Regierungschefin Giorgia Meloni in die Hände.
Zahlen der deutschen Frauenrechtsorganisation «Solwodi» zeigen: Ein unklarer Aufenthaltsstatus und Diskriminierungen erhöhen die Gefahr für Frauen aus Osteuropa und Afrika, in die Zwangsprostitution abzurutschen.
Der reformierte Pfarrer Max Heimgartner engagiert sich seit 20 Jahren für Geflüchtete. Er kritisiert die hohen Hürden im Schweizer Asylgesetz. Es sei rassistisch, dass Flüchtlinge aus der Ukraine separat aufgelistet werden. Die katholische und die reformierte Kirche seien «zunehmend mit sich selbst beschäftigt», sagt Max Heimgarten.
Heute jährt sich der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Der Priester Nazar Zatorskyy (43) ist bischöflicher Delegierter für die ukrainische Gemeinde der griechisch-katholischen Kirche in der Schweiz. Seine Haltung zum Krieg ist klar: Russland muss besiegt werden. Und: «Man darf sich nicht wie Patriarch Kyrill zur Dienerin des Teufels machen.»
In «Tori et Lokita», dem neuesten Spielfilm der Gebrüder Dardenne, taucht das Publikum in die prekäre Lebensrealität von zwei unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden ein. Ihre Geschichte könnte sich so leider auch im wirklichen Leben – auch in der Schweiz – abspielen...
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