Papst Franziskus verurteilte die Zurückweisung von Migranten als moralisches Versagen und forderte unter Berufung auf biblische Verse ein globales Migrationsmanagement. Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt hat seine Bedenken.
Jesus selbst ist wohl der bekannteste politische Flüchtling seiner Zeit. Politikerinnen und Politiker können heutzutage beim Thema Migration noch was von der Bibel lernen, sagt der Bibelwissenschaftler Thomas Staubli.
Bundesrat Beat Jans lobt die Kirchen für ihren Einsatz zugunsten Geflüchteter. Dennoch: «Ich bin auch Justizminister und muss Gesetze durchsetzen.» Und: Der konfessionslose Jans braucht ab und zu einen Gottesdienst, um sich «wieder zu finden».
45 Projekte sind für den «Sozialpreis 2024» der Aargauer Landeskirchen und «benevol Aargau» nominiert. Darunter finden sich auch katholische Initiativen ganz unterschiedlicher Art.
Am Samstagmorgen war Bundesrat Beat Jans eingeladen zum Gottesdienst mit abgewiesenen Asylsuchenden in Seewis GR. Dabei erfuhr er von Schicksalen Geflüchteter und stellte sich kritisch-wohlwollenden Fragen seitens des Pfarreileiters Lars Gschwend.
Nach einem ruhigen Jahresbeginn zieht der Papst das Tempo an. Anfang Juli wird er mit Triest bereits die dritte norditalienische Stadt besuchen. Das Programm steht nun fest.
Der iranisch-schweizerische Filmemacher Mehdi Sahebi hat mit «Prisoners of Fate» einen etwas anderen Flüchtlingsfilm geschaffen. Menschlich, nahbar und berührend. Die Langzeitdokumentation wurde auch von kirchlicher Seite unterstützt.
Afghanische und iranische Flüchtlinge erzählen in einem Asylzentrum von ihrem Alltag in der Schweiz. Der Regisseur Mehdi Sahebi flüchtete selbst als 20-Jähriger aus dem Iran in die Schweiz. Dadurch ist eine ganz besondere Nähe zu seinen Protagonistinnen und Protagonisten entstanden, die auch in uns Verständnis und Empathie weckt.
Der frühere Generalvikar der Urschweiz, Martin Kopp, wird ab September in Alpnach teilzeitlich als Priester wirken. Er habe noch in der Seelsorge stehen wollen, sagt der 77-Jährige auf Anfrage. Das Pfarreiteam von Alpnach kennt er von seiner Zeit als Pfarradministrator.
In Italien jährt sich ein Bootsunglück mit 94 toten Migrantinnen und Migranten zum ersten Mal. Die kalabrische Stadt Crotone, vor deren Küste das Holzboot zerschellte, liess laut eigenen Angaben am Sonntagvormittag 94 Bäume in Erinnerung an das Unglück pflanzen. Die Aktion trägt den Namen «Alis Garten» in Gedenken an einen Jungen, der bei dem Vorfall starb.
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