Das Unterstützungskomitee Kollektiv R hat am 30. Oktober das Ultimatum der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Waadt (EERV) zurückgewiesen. Dieses verlangte von den Migranten, die sich dorthin geflüchtet hatten, den Pfarrsaal der Kirche Saint Laurent zu verlassen.
Seelsorger aus der Erzdiözese Djakovo-Osijek in Kroatien begannen gleich nach der Grenzsperre Ungarns in Koordination mit der Caritas Freiwillige für die Arbeit im Aufnahmezentrum Opatovac zu organisieren. Erzbischof dankt ihnen. Augenschein vor Ort.
Seit Januar 2015 wohnen Asylsuchende in einer Zivilschutzanlage im luzernischen Dagmersellen. Der Betrieb der Asylnotunterkunft ist auf ein Jahr befristet. Nun wollen lokale Kirchenvertreter mit einer Petition an den Gemeinderat verhindern, dass die Unterkunft Ende Jahr geschlossen wird.
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) bietet Flüchtlingen ab sofort die Möglichkeit, kostenlos als Gast an Lehrveranstaltungen in nicht-zulassungsbeschränkten Studiengängen teilzunehmen.
Caritas Schweiz bereitet ein Winterhilfe-Programm für Flüchtlinge auf der Balkanroute vor. Sie geht davon aus, dass die Glückskette die geplanten Projekte mitfinanziert. Das Hilfswerk stellt aber auch klar, dass es sein Engagement für Flüchtlinge entlang der Balkanroute als «komplementär» versteht.
Vertriebene brauchen oft zuallererst Nahrung und ein Dach über dem Kopf. Aber reicht das aus? Nein, meinen Kulturschaffende auf der Frankfurter Buchmesse.
Tausende von arabischen Flüchtlingen kommen Tag für Tag in Europa an. In Deutschland, aber auch in der Schweiz, sorgen sich Juden vermehrt über eine mögliche Zunahme des Antisemitismus. Die Schweizer Juden haben Justizministerin Simonetta Sommaruga deshalb einen Brief geschrieben.
Ein Flüchtlingschor in Zürich droht an den Transportkosten für die Anreise zum Probelokal zu scheitern. Ein Fall für die Kirchen? kath.ch hat bei den beiden Landeskirchen im Kanton Zürich nachgefragt, ob sie den Chor finanziell unterstützen würden. Diese signalieren Offenheit.
Die Waadtländer Reformierten wollten dem Kanton bei der Unterbringung von Flüchtlingen helfen. Diese hätten in leerstehende Pfarrhäuser einziehen können. Der Kanton will das Angebot aber nicht annehmen. – Aus logistischen Gründen.
Mehr als 710.000 Flüchtlinge sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres in die EU gekommen. Vor allem die griechischen Inseln seien von einem bisher «noch nicht dagewesenen Zustrom» betroffen.
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