Viele Menschen in der Schweiz sind bereit, Flüchtlingen bei sich zuhause ein Obdach zu geben. Administrative Hürden führen dazu, dass ihr Hilfsangebot gar nicht so rasch angenommen werden kann. Die Schweizerische Evangelische Allianz will mit einer Fachstelle Abhilfe schaffen.
In Polen wird heftig über den richtigen Kurs in der Flüchtlingskrise gestritten. Nun meldet sich die katholische Kirche zu Wort und ruft zur Solidarität mit Flüchtlingen auf.
Die meisten Flüchtlinge möchten nach Syrien zurückkehren, dies besagt eine Umfrage unter 900 syrischen Flüchtlingen in Deutschland. Voraussetzung für eine Rückkehr sei für die meisten ein Ende des Krieges.
Tausende sind auf der Flucht – und viele Menschen wollen helfen. Gefragt sind sind vor allem Unterkünfte. Auch viele Kirchen, Orden und Gemeinschaften stellen solche zur Verfügung. Zum Beispiel die Schweizer Jesuiten.
Nach Luzern nun auch Obwalden: Der Kanton kündigt der Caritas den Auftrag zur Flüchtlingsbetreuung und will diese selber übernehmen. Für Caritas Schweiz ist dies ein Hinweis dafür, dass der Bedeutung der Zivilgesellschaft im Asylbereich wenig Beachtung geschenkt wird.
In Deutschland wurden wichtige liturgische Texte und Sonntagsevangelien ins Arabische übersetzt. Damit soll christlichen Kriegsflüchtlingen im deutschsprachigen Raum die aktive Teilnahme am Gottesdienst ermöglicht werden.
Zur 70. Plenarsitzung trafen sich die Delegierten der katholischen kirchlichen Körperschaft des Kantons Freiburg am 3. in Freiburg. Bischofsvikar Rémy Berchier berichtete von ersten Reaktionen auf den Aufruf der Kirchen, Flüchtlinge aufzunehmen und zu begleiten.
Pfarreien, Bistümer und Ordensgemeinschaften in Italien nehmen den Aufruf des Papstes zur Flüchtlingssituation ernst. Die italienischen Bischöfe wollen Leitlinien zur Aufnahme von Flüchtlingen erstellen.
Die europäischen Justitia-et-Pax-Kommissionen rufen zum Umdenken in der Flüchtlingspolitik auf: «Fragt die Menschen, was sie brauchen». Das sei ein erster wichtiger Schritt hin zu einer offenen und die menschliche Würde respektierenden Gesellschaft, erklärte Justitia et Pax Europa am Freitag, 2. Oktober, in Brüssel.
Viele lesbische und homosexuelle Flüchtlinge führten in ihren Heimatländern ein Doppelleben. Doch auch in Deutschland müssen sie sich manchmal verstecken: Es gibt Berichte über Anfeindungen ihnen gegenüber in ihren Flüchtlingsunterkünften.
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