Ein Flüchtlingschor in Zürich droht an den Transportkosten für die Anreise zum Probelokal zu scheitern. Ein Fall für die Kirchen? kath.ch hat bei den beiden Landeskirchen im Kanton Zürich nachgefragt, ob sie den Chor finanziell unterstützen würden. Diese signalieren Offenheit.
Die Waadtländer Reformierten wollten dem Kanton bei der Unterbringung von Flüchtlingen helfen. Diese hätten in leerstehende Pfarrhäuser einziehen können. Der Kanton will das Angebot aber nicht annehmen. – Aus logistischen Gründen.
Mehr als 710.000 Flüchtlinge sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres in die EU gekommen. Vor allem die griechischen Inseln seien von einem bisher «noch nicht dagewesenen Zustrom» betroffen.
Auch die Kirchen im Wallis zeigen sich betroffen angesichts der Flüchtlingskrise. In einem Appell rufen sie gemeinsam zur grosszügigen Aufnahme von Flüchtlingen im Kanton auf.
Merkel erklärt sich: dem TV-Publikum bei Anne Will, den Parteifreunden auf «Zukunftskonferenzen». In der Flüchtlingskrise nimmt der Druck auf die Kanzlerin zu. Rückhalt wird immer wichtiger. Auf die Kirchen kann sie setzen.
Die Anglikaner und die Orientalischen Orthodoxen gehen aufeinander zu. Sie nähern sich in einem im Christentum bedeutenden Streit. Es geht um das Verhältnis von Menschsein und Gottesnatur in Christus.
Viele Menschen in der Schweiz sind bereit, Flüchtlingen bei sich zuhause ein Obdach zu geben. Administrative Hürden führen dazu, dass ihr Hilfsangebot gar nicht so rasch angenommen werden kann. Die Schweizerische Evangelische Allianz will mit einer Fachstelle Abhilfe schaffen.
In Polen wird heftig über den richtigen Kurs in der Flüchtlingskrise gestritten. Nun meldet sich die katholische Kirche zu Wort und ruft zur Solidarität mit Flüchtlingen auf.
Die meisten Flüchtlinge möchten nach Syrien zurückkehren, dies besagt eine Umfrage unter 900 syrischen Flüchtlingen in Deutschland. Voraussetzung für eine Rückkehr sei für die meisten ein Ende des Krieges.
Tausende sind auf der Flucht – und viele Menschen wollen helfen. Gefragt sind sind vor allem Unterkünfte. Auch viele Kirchen, Orden und Gemeinschaften stellen solche zur Verfügung. Zum Beispiel die Schweizer Jesuiten.
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