Luzern reagiert auf die aktuelle Flüchtlingssituation mit einem neuen Treffpunkt, in dem Flüchtlinge und Asylsuchende auch eigene Leistungen anbieten können. Das Pilotprojekt öffnet seine Türen am 8. Januar.
Als Reaktion auf die Zuwanderung Hunderttausender schulpflichtiger Kinder haben die deutschen Bundesländer nach Recherchen der Zeitung «Welt am Sonntag» bislang mindestens 8264 spezielle Deutschlernklassen eingerichtet.
Nach dem Asylauftrag verliert die Caritas Luzern bald auch den Flüchtlingsauftrag. Der Vorstand des Hilfswerks fand das bedeutend tiefere Vertragsangebot des Kantons Luzern «betriebswirtschaftlich nicht machbar», wie dessen Präsident, Anton Schwingruber, sagte. Der Auftragsverlust sei «substantiell», aber nicht «existentiell».
Die katholischen Orden in Deutschland haben nach eigenen Angaben weit mehr als 3500 Flüchtlinge aufgenommen. Sie bieten psychologische Begleitung, Fahrdinste, HIlfe bei Behördengängen oder Unterricht an.
Angesichts von erwartet rund 300'000 Flüchtlingskindern auf deutschen Schulen im kommenden Jahr wollen die Bundesländer 7835 zusätzliche Lehrer einstellen.
Die Ordensgemeinschaft der Jesuiten starten anlässlich des Heiligen Jahres eine Spendenkampagne: Flüchtlingskindern soll in Krisenregionen Zugang zu Bildung ermöglicht werden.
Abt Urban Federer und der Basler Bischof Felix Gmür äussern sich zur Asylfrage in der Schweiz. Dabei rufen beide Bischöfe dazu auf, mit den Flüchtlingen solidarisch zu sein.
Kardinal Kurt Koch antwortet im Interview mit dem «Sonntagsblick» (16. November) auf die Frage, was Katholiken in der aktuellen Flüchtlingskrise tun können.
Der Präsident der Vereinigung Christlicher Unternehmer Schweiz (VCU), Michael Nägeli, begrüsst die Ankündigungen der Firmen IKEA und Planzer, Flüchtlingen ein Praktikum oder eine Stelle anzubieten. Allerdings kann er sich nur von den Unternehmen selbst iniitierte soziale Engagements vorstellen, keine von aussen her aufgezwungenen.
Die ersten Flüchtlinge sind gestern im Sitz des bischöflichen Ordinariats in Solothurn eingezogen. Es sind vier Frauen mit Kindern aus Eritrea und eine Familie aus Syrien. Hans-Ruedi Huber, Kommunikationsverantwortlicher des Bistums Basel korrigierte auf Anfrage
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