Die katholischen Orden in Deutschland haben nach eigenen Angaben weit mehr als 3500 Flüchtlinge aufgenommen. Sie bieten psychologische Begleitung, Fahrdinste, HIlfe bei Behördengängen oder Unterricht an.
Angesichts von erwartet rund 300'000 Flüchtlingskindern auf deutschen Schulen im kommenden Jahr wollen die Bundesländer 7835 zusätzliche Lehrer einstellen.
Die Ordensgemeinschaft der Jesuiten starten anlässlich des Heiligen Jahres eine Spendenkampagne: Flüchtlingskindern soll in Krisenregionen Zugang zu Bildung ermöglicht werden.
Abt Urban Federer und der Basler Bischof Felix Gmür äussern sich zur Asylfrage in der Schweiz. Dabei rufen beide Bischöfe dazu auf, mit den Flüchtlingen solidarisch zu sein.
Kardinal Kurt Koch antwortet im Interview mit dem «Sonntagsblick» (16. November) auf die Frage, was Katholiken in der aktuellen Flüchtlingskrise tun können.
Der Präsident der Vereinigung Christlicher Unternehmer Schweiz (VCU), Michael Nägeli, begrüsst die Ankündigungen der Firmen IKEA und Planzer, Flüchtlingen ein Praktikum oder eine Stelle anzubieten. Allerdings kann er sich nur von den Unternehmen selbst iniitierte soziale Engagements vorstellen, keine von aussen her aufgezwungenen.
Die ersten Flüchtlinge sind gestern im Sitz des bischöflichen Ordinariats in Solothurn eingezogen. Es sind vier Frauen mit Kindern aus Eritrea und eine Familie aus Syrien. Hans-Ruedi Huber, Kommunikationsverantwortlicher des Bistums Basel korrigierte auf Anfrage
Erfurt, 10.11.15 (kath.ch) Bis zu 8000 Menschen haben laut Polizeischätzung am Montagabend auf dem Erfurter Domplatz für eine humane Aufnahme von Flüchtlingen demonstriert. Bei der Kundgebung unter dem Motto «Mitmenschlich in Thüringen» mahnte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), deutlich zu machen, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Unter Hinweis auf die nationalsozialistische Pogromnacht vom 9. November 1938 rief er dazu auf, «Gesicht zu zeigen gegen braunen Ungeist und dumpfe Parolen».
Die Konferenz der Laienorganisation Katholische Aktion Österreich spricht sich vehement gegen Zäune zur Abwehr von Flüchtlingen aus. Oberste Priorität müsse darin bestehen, Schutzsuchenden winterfeste Quartiere zu bieten.
Seit Anfang Oktober haben Schweizer Grenzwächter in Buchs SG und St. Margrethen 1352 Personen ohne gültige Reisepapiere aufgegriffen. Das sind dreimal mehr als in Chiasso. Das Chaos auf der Balkanroute wirke sich aus auf die Schweiz, schreibt die Schweiz am Sonntag zu diesen neuen Zahlen.
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