Das kirchliche Engagement bei der Betreuung und Unterbringung von Asylwerbern ist einer der Gründe, weshalb Flüchtlinge mit muslimischem Hintergrund zum christlichen Glauben konvertieren. Die Flüchtlinge seien oft beeidnruckt von der bedingungslosen Hilfe, ohne Rècksicht auf Religion oder Herkunft.
Auf der Balkanroute ist kein Durchkommen mehr. Caritas Schweiz will deshalb ihr Engagement für Flüchtlinge in Griechenland ausbauen. Dort stranden immer mehr allein reisende Frauen und Kinder. Die bestehenden Nothilfeprojekte in Serbien und Kroatien braucht es aber noch, sagt Mandy Zeckra, die Koordinatorin der Aktivitäten.
Von einer «arabischen Invasion», die auf Europa zukomme, sprach Papst Franziskus diese Woche. Diese sei eine Chance für Europa, über sich selbst hinauszuwachsen.
Aussagen von Bischof Felix Gmür und Gerhard Pfister, designierter CVP-Präsident, haben eine Debatte um die Bevorzugung christlicher Flüchtlinge ausgelöst. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe hält nichts von solchen Selektionen und stuft schon die Diskussion darüber als «sehr gefährlich» ein.
Ist der angehende CVP-Präsident ein Hardliner inder Migrationspoilitk? Diese Frage stellte «Rundschau»-Moderator Sandro Brotz in den Raum. Gerhard Pfister tritt für eine Obergrenze von 25'000 bis 30'000 Flüchtlingen ein und will dabei bevorzugt Christen aufnehmen.
Von wegen «Traumfabrik»! Die Flüchtlingskrise geht auch das Kino etwas an, das sich bei der 66. Berlinale in seiner ganzen Vielfalt präsentierte. Der Film «Fuocoammare» über die Lage auf Lampedusa erhielt den Goldenen Bären und weitere Preise.
Die Wohnungssuche stellt für Flüchtlinge und Asylbewerber eine Herausforderung dar – an der sie nur allzu oft scheitern. In Winterthur gibt es seit rund drei Monaten einen kirchlichen Verein, der Flüchtlingen bei der Suche nach einem Dach über dem Kopf hilft.
Der Umgang mit den Flüchtlingsströmen müsse zwischen Regierungen, Zivilgesellschaft und Kirchen besser koordiniert werden. Dies fordern die Teilnehmer einer Konferenz, welche vom Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf einberufen wurde. Als Hauptredner trat der deutsche Innenminister Thomas de Maizière auf.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat davor gewarnt, die deutschen Grenzen vor Flüchtlingen zu schliessen. Dadurch werde christliche Abendland nicht dadurch gerettet, sagte Woelki am Samstag als Gastredner auf dem Neujahrempfang der nordrhein-westfälischen CDU.
Im «Club» im Schweizer Fernsehen wurde über Gründe und Hintergründe zu den Übergriffen auf Frauen durch Migranten an Silvester in Deutschland diskutiert. Das bot Raum für Betroffenheit und leistete Aufklärung, urteilt Charles Martig in einer TV-Kritik.
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