Die Wohnungssuche stellt für Flüchtlinge und Asylbewerber eine Herausforderung dar – an der sie nur allzu oft scheitern. In Winterthur gibt es seit rund drei Monaten einen kirchlichen Verein, der Flüchtlingen bei der Suche nach einem Dach über dem Kopf hilft.
Der Umgang mit den Flüchtlingsströmen müsse zwischen Regierungen, Zivilgesellschaft und Kirchen besser koordiniert werden. Dies fordern die Teilnehmer einer Konferenz, welche vom Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf einberufen wurde. Als Hauptredner trat der deutsche Innenminister Thomas de Maizière auf.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat davor gewarnt, die deutschen Grenzen vor Flüchtlingen zu schliessen. Dadurch werde christliche Abendland nicht dadurch gerettet, sagte Woelki am Samstag als Gastredner auf dem Neujahrempfang der nordrhein-westfälischen CDU.
Im «Club» im Schweizer Fernsehen wurde über Gründe und Hintergründe zu den Übergriffen auf Frauen durch Migranten an Silvester in Deutschland diskutiert. Das bot Raum für Betroffenheit und leistete Aufklärung, urteilt Charles Martig in einer TV-Kritik.
Luzern reagiert auf die aktuelle Flüchtlingssituation mit einem neuen Treffpunkt, in dem Flüchtlinge und Asylsuchende auch eigene Leistungen anbieten können. Das Pilotprojekt öffnet seine Türen am 8. Januar.
Als Reaktion auf die Zuwanderung Hunderttausender schulpflichtiger Kinder haben die deutschen Bundesländer nach Recherchen der Zeitung «Welt am Sonntag» bislang mindestens 8264 spezielle Deutschlernklassen eingerichtet.
Nach dem Asylauftrag verliert die Caritas Luzern bald auch den Flüchtlingsauftrag. Der Vorstand des Hilfswerks fand das bedeutend tiefere Vertragsangebot des Kantons Luzern «betriebswirtschaftlich nicht machbar», wie dessen Präsident, Anton Schwingruber, sagte. Der Auftragsverlust sei «substantiell», aber nicht «existentiell».
Die katholischen Orden in Deutschland haben nach eigenen Angaben weit mehr als 3500 Flüchtlinge aufgenommen. Sie bieten psychologische Begleitung, Fahrdinste, HIlfe bei Behördengängen oder Unterricht an.
Angesichts von erwartet rund 300'000 Flüchtlingskindern auf deutschen Schulen im kommenden Jahr wollen die Bundesländer 7835 zusätzliche Lehrer einstellen.
Die Ordensgemeinschaft der Jesuiten starten anlässlich des Heiligen Jahres eine Spendenkampagne: Flüchtlingskindern soll in Krisenregionen Zugang zu Bildung ermöglicht werden.
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