Einwanderung aus Sicht eines Theologen und eines Justizministers war Thema am Ethik-Talk in St. Gallen. Dabei zeigte sich, dass christliche Nächstenliebe bisweilen mit dem Bedürfnis nach einer «Einheitskultur» kollidieren kann.
Religion ist für Asylsuchende oft eine Ressource, die bleibt. Trotz traumatischer Fluchterlebnisse. Im Interview mit kath.ch erzählt der reformierte Seelsorger Roland Luzi, dass auch Christen anderer Konfessionen und Muslime um sein Gebet bitten.
Kaffee, Kuchen, Beratung und Seelsorge. Das alles bietet das Café «Mama Muttenz» in Basel. Rund 30 Freiwillige aus allen christlichen Kirchen der Region engagieren sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Bundesasylzentrums für dessen Bewohner.
Nach vorläufigen Zahlen der deutschen Bundesregierung gab es in Deutschland im vergangenen Jahr 552 Gewaltdelikte gegen Flüchtlinge. Die meisten davon wurden der politisch rechts motivierten Kriminalität zugeordnet.
Was können Frauen in Anbetracht der Migrationsströme tun? Darüber debattierten am letzten Wochenende die Präsidien von fünf deutschsprachigen katholischen Frauenverbänden im Südtirol. Begegnungen und Stellungnahmen, antwortet darauf Simone Curau-Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds (SKF) im Gespräch mit kath.ch.
Drei Weltkirchen-Organisationen kritisieren neue Flüchtlings- und Einreisepolitik der USA. Christinnen und Christen seien verpflichtet, Fremde, Flüchtlinge und Binnenvertriebene willkommen zu heissen, heisst es in der Mitteilung von ÖRK, ACT und LWB.
Der Präsident der Protestantischen Föderation in Frankreich (FPF), Francois Clavairoly, hat einen humanitären Korridor für Flüchtlinge angekündigt. Dies nach dem Vorbild von Italien. Aktiv ist wiederum die katholische Gemeinschaft Sant'Egidio.
Papst Franziskus hat Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen gedankt. Bei seiner Neujahrsansprache vor Diplomaten im Vatikan hob er ausdrücklich den Einsatz der Bundesrepublik gemeinsam mit dem Italiens, Griechenlands und Schwedens hervor.
In Ungarn und Serbien leben derzeit rund 2000 Flüchtlinge in unbeheizten Zelten, in Griechenland sind es gegen 8000, wie Hilfswerke melden. Sie fordern eine zügigere Aufnahme von Flüchtlingen durch westeuropäische Länder.
In Italien sind im Jahr 2016 so viele Flüchtlinge angekommen wie nie zuvor. Insgesamt erreichten 181'000 Migranten Italien über das Mittelmeer.
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