Nach vorläufigen Zahlen der deutschen Bundesregierung gab es in Deutschland im vergangenen Jahr 552 Gewaltdelikte gegen Flüchtlinge. Die meisten davon wurden der politisch rechts motivierten Kriminalität zugeordnet.
Was können Frauen in Anbetracht der Migrationsströme tun? Darüber debattierten am letzten Wochenende die Präsidien von fünf deutschsprachigen katholischen Frauenverbänden im Südtirol. Begegnungen und Stellungnahmen, antwortet darauf Simone Curau-Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds (SKF) im Gespräch mit kath.ch.
Drei Weltkirchen-Organisationen kritisieren neue Flüchtlings- und Einreisepolitik der USA. Christinnen und Christen seien verpflichtet, Fremde, Flüchtlinge und Binnenvertriebene willkommen zu heissen, heisst es in der Mitteilung von ÖRK, ACT und LWB.
Der Präsident der Protestantischen Föderation in Frankreich (FPF), Francois Clavairoly, hat einen humanitären Korridor für Flüchtlinge angekündigt. Dies nach dem Vorbild von Italien. Aktiv ist wiederum die katholische Gemeinschaft Sant'Egidio.
Papst Franziskus hat Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen gedankt. Bei seiner Neujahrsansprache vor Diplomaten im Vatikan hob er ausdrücklich den Einsatz der Bundesrepublik gemeinsam mit dem Italiens, Griechenlands und Schwedens hervor.
In Ungarn und Serbien leben derzeit rund 2000 Flüchtlinge in unbeheizten Zelten, in Griechenland sind es gegen 8000, wie Hilfswerke melden. Sie fordern eine zügigere Aufnahme von Flüchtlingen durch westeuropäische Länder.
In Italien sind im Jahr 2016 so viele Flüchtlinge angekommen wie nie zuvor. Insgesamt erreichten 181'000 Migranten Italien über das Mittelmeer.
Das Strafgericht in Nizza hat einen Wissenschaftler freigesprochen, der Flüchtlinge mit über die italienisch-französische Grenze nahm.
Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch war auf Einladung des Vatikans an einer Konferenz europäischer Bürgermeister zur Flüchtlingsthematik in Rom. Dort präsentierte sie ein Aktionsprogramm der Stadt Zürich, welches im Libanon eine «Erst-Flucht-Stadt» untertstützt.
Auf Einladung von Papst Franziskus haben 70 Bürgermeister Europas am Gipfel über die Aufnahme von Flüchtlingen im Vatikan teilgenommen. Unter ihnen der Genfer Bürgermeister Guillaume Barazzone und die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch.
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