Papst Franziskus und der Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB), Bischof Munib Younan, haben beim Reformationsgedenken zum ökumenischen Einsatz für Flüchtlinge, Frieden und Umweltschutz aufgerufen.
Der syrische Jesuit Ziad Halil berichtete in der Freiburger Kathedrale über die Not, die der syrische Krieg in Aleppo verursacht. Er ist vor Ort in der Hilfe für die Bevölkerung engagiert.
Eine Anekdote von Papst Franziskus über einen Taxifahrer, der einen Flüchtling wegen üblen Geruchs zuerst nicht im Taxi mitnehmen wollte.
Der Flüchtlings-Beauftragte der polnischen Bischofskonferenz, Krzyzstof Zadarko, hat die Kirche seines Heimatlandes gegen den Vorwurf verteidigt, sie engagiere sich zu wenig für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien. Sie würden Flüchtlingen aus der Ukraine helfen, sagte er.
Im Kampf gegen Fluchtursachen hat Deutschland in den vergangenen Monaten Tausende Arbeitsplätze in den Krisenregionen um Syrien und dem Irak geschaffen.
Zum zweiten Mal fand ein katholischer Flüchtlingsgipfel statt. Rund 140 Teilnehmer kamen dazu in Frankfurt zusammen. Die Stadt ist eine der grossen Anlaufstellen für Menschen aus aller Welt.
Die katholische Kirche in Deutschland hat ihr Engagement für Flüchtlinge weiter aufgestockt. Von Januar bis Ende Juli 2016 haben die 27 Bistümer und Erzbistümer gegen Millionen Euro dafür aufgebracht.
Die Schweiz soll ihre Versprechen halten und 3000 Flüchtlinge aufnehmen, fordert Amnesty International anlässlich der heutigen Eröffnung des Uno-Flüchtlingsgipfels. Mit einer Petition soll dem Bundesrat nun Beine gemacht werden.
Am Jugendtreffen im Bistum Basel zum Thema Flucht haben die Jugendlichen erfahren, wie Flüchtlingshelfer Leben retten und am eigenen Leib erlebt, was es heisst, in einem Lastwagen eingepfercht reisen zu müssen.
Die Flucht übers Mittelmeer endet für immer mehr Migranten tödlich. Das zeigt eine neue Untersuchung der Internationalen Organisation für Migration. Einer der Gründe ist laut der Organisation, dass viele Schlepper skrupelloser geworden seien. Hinzu komme, dass die Behörden der betroffenen Länder zu wenig unternehmen, um Tote zu identifizieren.
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