Women’s Hope International schlägt Alarm: Die Kürzungen des Bundes in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit bedroht die medizinische Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen weltweit – mit tödlichen Folgen. Mit einem Appell will die Berner NGO ein Zeichen setzen.
Auf dem St. Galler Friedhof Feldli errichten Engagierte verschiedener Glaubensgemeinschaften am 11. Juni ein Mahnmal für die vielen Menschen, die auf der Flucht nach Europa umkamen. Treibende Kraft dahinter ist der katholische Seelsorger Chika Uzor, der bei der Aktion «Beim Namen nennen» aktiv ist. Er hat als Kind in Nigeria Flucht erlebt.
Die katholische Theologin Nicola Neider engagiert sich seit Jahren für Geflüchtete in der Schweiz. Letzten Freitag ist sie von einer Reise in den Balkan zurückgekehrt. Sie erfuhr im Gespräch von namenlosen Verstorbenen, Rückweisungen an der Grenze und traf Ausgewiesene aus der Schweiz.
Die Luzerner katholische Theologin Nicola Neider engagiert sich seit Jahren für Geflüchtete in der Schweiz. Nun reist sie mit weiteren Seelsorgenden in den Balkan, um vor Ort zu sehen, wie es geflüchteten Menschen nach ihrer Ausschaffung aus der Schweiz geht.
Die Dachorganisation der katholischen Kantonalkirchen hat begonnen, die Seelsorge in den Bundesasylzentren zu finanzieren. Ihren Beitrag erhöht sie bis in drei Jahren auf 600’000 Franken pro Jahr. RKZ-Generalsekretär Urs Brosi erklärt, weshalb. Und ob dies etwas mit den angekündigten Sparmassnahmen zu tun hat.
Flucht und Vertreibung reissen Menschen aus ihrem Leben. Wer in der Schweiz Schutz sucht, bringt Hoffnung mit: auf ein sicheres Zuhause, auf eine Zukunft in Würde, auf eine Gesellschaft, in die man sich einbringen kann. Am morgigen Flüchtlingssonntag wird Flüchtlingen gedacht. Nicola Neider, Leiterin der Fachstelle für Migration und Integration der Katholischen Kirche Stadt Luzern, schildert im Interview, wie es um Flüchtlinge hierzulande bestellt ist.
Deutschlandweit leiste wohl keine andere Diözese ähnlich hohe humanitäre Finanzhilfe für Geflüchtete weltweit – das sagt der Experte der Diözese Rottenburg-Stuttgart – anlässlich des Weltflüchtlingstags am Freitag. Sie will 2025 bis zu vier Millionen Euro geben.
Der 3. Sonntag in der christlichen Fastenzeit wird «Oculi» genannt. Oculi heisst Augen. Er will uns anhalten, den Blick im Leben auszurichten. Die jemenitische Journalistin richtet ihren Blick durch die Kamera und benennt, was sie sieht. Ihr leiht Radiopredigerin Andrea Meier heute die Stimme.
Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus hat die Theologin mit dem Fischhof-Preis geehrt. Die Laudatio hielt alt Nationalrätin Cécile Bühlmann. Sie betonte den Mut von Nicola Neider, auch unbequem zu sein. Im Podcast «Laut + Leis» sagt sie, wann sie letztmals unbequem gewesen ist.
Sie leitet den Fachbereich Migration und Integration der Katholischen Kirche Stadt Luzern und präsidiert eine Beratungsstelle für Sans-Papiers. Im Podcast «Laut + Leis» erzählt sie, wie sie versucht, die Ressourcen geflüchteter Menschen zu wecken.
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