Am Mittwoch pilgerten die Schweizer Bischöfe und Ordensleute hinab in die Ranft-Schlucht. Der Basler Bischof Felix Gmür dankte in der Predigt der Gemeinschaft «Chemin neuf», die im Ranft für die Pilger aus aller Welt sorgt.
Das Visionsgedenkspiel «vo innä uisa» will zum 600-Jahr-Jubiläum des Nationalheiligen dem inneren und äusseren Weg von Niklaus von Flüe nachgehen. Szenen mit Zeitgenossen wechseln ab mit einer medialen «Pilgervision».
Ab 19. August werden Theaterfreunde zum Bruder-Klaus-Gedenkjahr «vo innä uisä» geführt. In einem eigens errichteten, schlichten Holzpavillon auf der Allmend von Sachseln wird ein Stück gezeigt, das sich mit der Pilgervision des Ranft-Heiligen auseinandersetzt und zum Weg von innen nach aussen einlädt.
Die katholische und die reformierte Kirche in Alt St. Johann werden bald Schauplatz einer sinnlich-poetischen und künstlerischen Verbindung der Jubiläen von Bruder Klaus und der Reformation.
Kunstschaffende arbeiteten sich eine Woche lang an den religiösen Schwergewichten Bruder Klaus und Martin Luther ab. Neben Sturm und Drama sorgte ein irritierend witziges Kunstwerk für unerwartete Leichtigkeit. Eindrücke von der Vernissage.
Der diesjährige «Marsch fürs Läbe» sollte am Bettag in Flüeli-Ranft stattfinden. Doch die zuständigen Gemeinden haben dazu keine Bewilligung erteilt, weil dies gegen das Ruhetagsgesetz verstosse. Die Organisatoren haben Rekurs eingelegt.
Die Schweizer Bischofskonferenz macht im Anschluss an ihre nächste Vollversammlung in St. Niklausen eine Wallfahrt nach Flüeli Ranft. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.
Für die diesjährige Videobotschaft der Schweizer Bischöfe zum 1. August ist Marian Eleganti, Weihbischof von Chur, in den Ranft hinabgestiegen. Er ermuntert die Gläubigen, die «wahre Freiheit» wie Bruder Klaus in der Verbindung mit Gott zu suchen.
208 Kilometer haben sie vor sich: Die Pilgergruppe aus dem Tessin, die am 27. Juli gestartet ist. Das Ziel: Der Ranft und Sachseln, wo sie Niklaus von Flües gedenken.
Niklaus von Flüe unterwegs: Ein mobiler Ausstellungsraum bringt die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit Bruder Klaus in die ganze Schweiz. Einblicke gibt das Video von kath.ch.
‹›