In einem katholischen Pensionat im Kanton Freiburg soll es zwischen 1930 und 1950 zu zahlreichen sexuellen Missbräuchen gekommen sein. Das Bistum Lausanne-Genf-Freiburg sucht nun Informationen. Bischof Morerod hat bereits im Januar eine Arbeitsgruppe mit einer Untersuchung beaufragt.
Ein wegen Vertuschung von sexuellem Missbrauch verurteilter US-amerikanischer Bischof hat sein Amt vorzeitig niedergelegt. Wie der Vatikan am Dienstag, 21. April, mitteilte, nahm Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch des Bischofs von Kansas City-Saint Joseph, Robert Finn (62), an. Einen konkreten Grund für diesen Schritt nannte der Vatikan wie üblich nicht.
Stehen Brandanschläge auf katholische Kirchen und frühere Missbrauchsfälle in einem Zusammenhang? Diese Frage beschäftigt derzeit die Öffentlichkeit in der australischen Stadt Melbourne.
Der Vatikan hat die Ernennung des umstrittenen Bischofs von Osorno, Juan de la Cruz Barros Madrid, verteidigt. Kritiker werfen Barros vor, er habe als junger Geistlicher sexuelle Übergriffe des Priesters Fernando Karadima Farina an Jugendlichen gedeckt.
Angesichts der für die Bevölkerung verhehrende Lage in Syrien ruft Caritas zum Handeln auf. Und zeigt, wie die Schweiz ohne weiteres 15'000 Flüchtlinge aufnehmen könnte.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert FIFA-Chef Sepp Blatter für seine Behauptung, der Fussball-Weltverband sei einflussreicher als jede Religion. Zudem kritisiert er die Menschenrechtssituation auf den Baustellen der WM in Katar.
Der Film «Verfehlung» «hat mich mitgenommen», gestand der deutsche Medienbischof Gebhard Fürst. Der Film über drei befreundete Priester, von denen einer wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs verhaftet wird, startet diese Woche in Deutschland.
Beim Gottesdienst zum Amtsantritt des Bischofs Juan Barros Madrid (58) im chilenischen Bistum Osorno ist es zu Protesten gekommen. Hunderte Demonstranten forderten am Samstag den Rücktritt des katholischen Geistlichen und versuchten, Barros am Betreten der Kathedrale zu hindern, wie die Tageszeitung «La Tercera» berichtet.
In 21 Fällen hatte der Ettaler Benediktinerpater G. drei Schülern in die Hosen gegriffen. Am Mittwoch hat ihn ein Münchner Gericht wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Angeklagte, der die Anschuldigungen jahrelang abgestritten hatte, nahm das Urteil ohne erkennbare Regung auf.
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