Ein Priester hat in den 1970er-Jahren in Sitten mutmasslich mindestens fünf Kinder missbraucht. Das haben drei Betroffene herausgefunden – und darüber in «Le Nouvelliste» berichtet.
Die Diözese Innsbruck hat jüngst betont, wie sehr man um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und zugleich um nachhaltige Strategien gegen Missbrauch und Gewalt bemüht ist. Die Berichte der Betroffenen über das ihnen zugefügte Leid in kirchlichen Heimen seien erschütternd, so Bischof Hermann Glettler.
Jüngst wird ein Vorschlag bekannt, eine kirchliche Vergebungs-Liturgie für Opfer von Missbräuchen in der römisch-katholischen Kirche einzurichten. Demgegenüber äussert sich eine von sexualisierter Gewalt Betroffene kritisch. Was tun?
Ausbeutung und Manipulation im Namen Gottes – immer wieder ist die katholische Kirche mit Fällen des sogenannten geistlichen Missbrauchs konfrontiert. Nun nimmt der Vatikan das Phänomen unter die Lupe.
Sechs Luzerner Theologinnen und Theologen haben vor gut einem Jahr ein Ende der Diskriminierung bei Anstellungen in der Kirche gefordert. Eine Antwort der Schweizer Bischofskonferenz lässt auf sich warten. Die Betroffenen üben sich in Geduld.
Es gibt einen neuen Missbrauchsfall: Der Churer Bischof Joseph Maria Bonnemain hat Untersuchungen gegen einen jungen Priester eingeleitet. Der Mann soll vor zwei Jahren Minderjährige sexuell angegangen haben.
Der ehemalige Staatskanzler des Kantons Wallis findet es äusserst problematisch, wie aktuell mit Klerikern bei einem Missbrauchsverdacht umgegangen wird. Ein extremes Beispiel sei hier das Kloster Saint-Maurice.
Thomas Scherer ist Präsident der Sonderkommission «Aufarbeitung Missbrauch» in Luzern. Diese soll dafür sorgen, dass das Bistum Basel bestimmte Forderungen der Synode umsetzt. Im Interview sagt Scherer, wie er die Arbeit der Kommission versteht, was deren nächste Schritte sind und was er sich von den Bischöfen erhofft in Sachen Sexualmoral und Lebensform von Seelsorgenden.
Eine Stiftung könnte das Leben für Missbrauchsbetroffene leichter machen – davon ist die Missbrauchsbeauftragte der deutschen Bundesregierung ist überzeugt. Ausserdem kämpft Kerstin Claus für ein Gesetz zum Schutz vor Missbrauch.
Der Westschweizer Jacques Nuoffer tritt als Präsident der Opferorganisation Sapec zurück. Er hat sich 14 Jahre lang für Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche engagiert – auch bei der Präsentation der Missbrauchsvorstudie vor einem Jahr.
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