Sechs Luzerner Theologinnen und Theologen haben vor gut einem Jahr ein Ende der Diskriminierung bei Anstellungen in der Kirche gefordert. Eine Antwort der Schweizer Bischofskonferenz lässt auf sich warten. Die Betroffenen üben sich in Geduld.
Es gibt einen neuen Missbrauchsfall: Der Churer Bischof Joseph Maria Bonnemain hat Untersuchungen gegen einen jungen Priester eingeleitet. Der Mann soll vor zwei Jahren Minderjährige sexuell angegangen haben.
Der ehemalige Staatskanzler des Kantons Wallis findet es äusserst problematisch, wie aktuell mit Klerikern bei einem Missbrauchsverdacht umgegangen wird. Ein extremes Beispiel sei hier das Kloster Saint-Maurice.
Thomas Scherer ist Präsident der Sonderkommission «Aufarbeitung Missbrauch» in Luzern. Diese soll dafür sorgen, dass das Bistum Basel bestimmte Forderungen der Synode umsetzt. Im Interview sagt Scherer, wie er die Arbeit der Kommission versteht, was deren nächste Schritte sind und was er sich von den Bischöfen erhofft in Sachen Sexualmoral und Lebensform von Seelsorgenden.
Eine Stiftung könnte das Leben für Missbrauchsbetroffene leichter machen – davon ist die Missbrauchsbeauftragte der deutschen Bundesregierung ist überzeugt. Ausserdem kämpft Kerstin Claus für ein Gesetz zum Schutz vor Missbrauch.
Der Westschweizer Jacques Nuoffer tritt als Präsident der Opferorganisation Sapec zurück. Er hat sich 14 Jahre lang für Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche engagiert – auch bei der Präsentation der Missbrauchsvorstudie vor einem Jahr.
Der am 7. August verhaftete Tessiner Priester Don L. wechselt von der Untersuchungshaft in den vorzeitigen Strafvollzug. Dem ehemaligen Religionslehrer und Assistenten der Jugendpastoral der Diözese Lugano werden unter anderem sexuelle Handlungen an Kindern vorgeworfen.
Der Schock über die Missbrauchsstudie im September 2023 hat zu einer nie dagewesenen Austrittswelle geführt. Das bestätigt das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) nun mit neusten Zahlen. Die Austrittsquote lag 2023 bei durchschnittlich 2,6 Prozent.
Der bisherige Erzbischof von Canterbury hielt dem Druck nicht mehr stand. Weil die Vorwürfe, sexuellen Missbrauch vertuscht zu haben, immer lauter wurden, ist er am Dienstnachmittag zurückgetreten.
Mehrere Frauen berichten von sexuellen Übergriffen auf dem Jakobsweg in Spanien, Portugal und Frankreich. Diese geschähen oft in abgelegenen Regionen und gegenüber allein reisenden Frauen.
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