Die katholische Kirche Schweiz erhält neu eine «Nationale Dienstelle Missbrauch im kirchlichen Kontext» mit Sitz in Zürich. Dafür werden ab Neujahr neben Stefan Loppacher neu zwei Frauen arbeiten, darunter die Spezialistin für Prävention und Strafvollzug Annegret Schär.
Alain de Raemy hat kein persönliches Rüge-Schreiben aus dem Vatikan erhalten und erwartet auch keines. Das teilt das Bistum Lugano mit. De Raemy ist einer der sechs Schweizer Bischöfe, die der Vatikan in einem Schreiben an die Bischofskonferenz für ihren Umgang mit Missbrauchsfällen gerügt hatte.
Jahrhundertelang hat die Kirche Missstände vertuscht – insbesondere in Sachen Missbrauch. Deshalb brauche es nun Transparenz, hat jüngst der neu gewählte Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Charles Morerod, in einem Interview mit kath.ch gefordert. Ist diese Transparenz denn bei allen Bischöfen angekommen? Medienbischof Josef Stübi nimmt Stellung. Kurz.
Ein Priester und Mönch hat 2022 eine Aargauer Kirchenpflegerin in einem Streit umgestossen und so verletzt. Er wurde umgehend entlassen. Trotz Strafbefehl betreffend Körperverletzung und Tätlichkeit arbeitet der Mann in einer anderen Pfarrei. Wie ist das möglich?
Er wurde zum zweiten Mal zum Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz gewählt: Bischof Charles Morerod vom Bistum Lausanne-Genf-Freiburg. Im Interview versichert der 63-Jährige, dass sich die Kultur in der katholischen Kirche ändern müsse.
Der neue Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Charles Morerod, ist einer der sechs Schweizer Bischöfe, die vom Vatikan wegen ihrem Umgang in Missbrauchsfällen gerügt wurden. Er publiziert seinen persönlichen Rügebrief und begründet sein Handeln.
Das geplante nationale kirchliche Strafgericht für Missbrauchsfälle in der Schweiz ist einen Schritt weiter. Das «Nihil obstat» aus Rom sei da, heisst es seitens der Schweizer Bischofskonferenz.
Kardinal gewinnt gegen Boulevardblatt: Das Kölner Oberlandesgericht hat in einem Rechtsstreit zwischen Rainer Maria Woelki und der «Bild» zugunsten des Erzbischofs entschieden. Es geht um Missbrauchsvorwürfe gegen Winfried Pilz.
Kein Gefängnis für einen früheren Maristenbruder und Internatsleiter: Das Landgericht Memmingen hat den 64-Jährigen vom Vorwurf des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs freigesprochen. Zu Ende ist die Sache damit nicht.
Vergangenen Sonntagabend war es tatsächlich so weit: Im TV-Kultkrimi «Tatort» hat es das Thema Missbrauch ins Unterhaltungsprogramm des Fernsehens zur Hauptsendezeit am Abend geschafft. Die mediale Darstellung des Problems wird von Befragten aus der katholischen Kirche als sehr authentisch empfunden.
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