In ihrer gemeinsamen Botschaft zum Flüchtlingssonntag/Flüchtlingssabbat vom 18./19. Juni rufen die drei christlichen Landeskirchen zusammen mit der jüdischen Gemeinschaft zu Mitmenschlichkeit gegenüber Flüchtlingen auf.
Wie leben syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern Jordanien oder Libanon? Im Interview mit kath.ch berichtet die Programmverantwortliche von Caritas Schweiz von den Lebensumständen der Flüchtlinge, aber auch von der Hilfsbereitschaft und den Ängsten der einheimischen Bevölkerung.
Weder Europa noch die Schweiz würden ihre Identität verlieren, wenn sie entschiedener Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen würden, sagt Hugo Fasel, Direktor von Caritas Schweiz. Das Hilfswerk zieht eine düstere Zwischenbilanz nach fünf Jahren Krieg in Syrien.
Mit dem Film «Köpek» hat die Regisseurin Esen Işik den Blick auf die türkische Gesellschaft eröffnet. Sie nimmt im Interview mit kath.ch Stellung zum Preis, zu ihrer Freude über die Filmförderung der katholischen Kirche und zur Flüchtlingswelle in der Türkei.
Das kirchliche Engagement bei der Betreuung und Unterbringung von Asylwerbern ist einer der Gründe, weshalb Flüchtlinge mit muslimischem Hintergrund zum christlichen Glauben konvertieren. Die Flüchtlinge seien oft beeidnruckt von der bedingungslosen Hilfe, ohne Rècksicht auf Religion oder Herkunft.
Auf der Balkanroute ist kein Durchkommen mehr. Caritas Schweiz will deshalb ihr Engagement für Flüchtlinge in Griechenland ausbauen. Dort stranden immer mehr allein reisende Frauen und Kinder. Die bestehenden Nothilfeprojekte in Serbien und Kroatien braucht es aber noch, sagt Mandy Zeckra, die Koordinatorin der Aktivitäten.
Von einer «arabischen Invasion», die auf Europa zukomme, sprach Papst Franziskus diese Woche. Diese sei eine Chance für Europa, über sich selbst hinauszuwachsen.
Aussagen von Bischof Felix Gmür und Gerhard Pfister, designierter CVP-Präsident, haben eine Debatte um die Bevorzugung christlicher Flüchtlinge ausgelöst. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe hält nichts von solchen Selektionen und stuft schon die Diskussion darüber als «sehr gefährlich» ein.
Ist der angehende CVP-Präsident ein Hardliner inder Migrationspoilitk? Diese Frage stellte «Rundschau»-Moderator Sandro Brotz in den Raum. Gerhard Pfister tritt für eine Obergrenze von 25'000 bis 30'000 Flüchtlingen ein und will dabei bevorzugt Christen aufnehmen.
Von wegen «Traumfabrik»! Die Flüchtlingskrise geht auch das Kino etwas an, das sich bei der 66. Berlinale in seiner ganzen Vielfalt präsentierte. Der Film «Fuocoammare» über die Lage auf Lampedusa erhielt den Goldenen Bären und weitere Preise.
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