Er wollte erst über Ökumene und Dialog in der Kirche schreiben. Doch Bischof Charles Morerod konnte der Aktualität nicht ausweichen. Sein Hirtenbrief widmet sich den Konsequenzen der Missbrauchsdebatte. Und dem Dialog.
Am Montag könnte ein weiterer ranghoher Geistlicher der katholischen Kirche sein Amt wegen Missbrauchsskandalen ablegen: Der französische Kardinal Philippe Barbarin trifft Papst Franziskus.
Der Dokumentationsfilm über den sexuellen Missbrauch von Ordensschwestern zeige «erwartbare Aussagen». In einer Rezension in der Zeitung des Vatikans wird eine Vertiefung vermisst.
Die Wut gegen den wegen sexuellem Missbrauch verurteilten australischen Kardinal Pell hält an – und weitet sich aus auf die ganze katholische Kirche. Die Bischofskonferenz Australiens hüllt sich nach wie vor in Schweigen.
Der Anwalt des wegen Missbrauchs verurteilten australischen Kardinals Pell gibt sein Mandat ab. Er sei «emotional» zu sehr in den Fall involviert und «wütend» über den Schuldspruch.
Vor dem Hintergrund einer ungebremsten Abwärtsspirale in der öffentlichen Meinung kommen die katholischen Bischöfe Deutschland zu ihrer Frühjahrsvollversammlung zusammen. Es geht um viel.
Der Dokumentarfilm «Gottes missbrauchte Dienerinnen» enthüllt systematische sexuelle Ausbeutung von Ordensfrauen durch Priester weltweit. Auch über Odensleute in der Schweizer wird gesprochen.
Die Allianz «Es reicht!» anerkennt die ersten Schritte zur Bekämpfung des Missbrauchs in der Kirche – sowohl in Rom als auch in der Schweiz. Sie ortet aber weiterhin grossen Handlungsbedarf.
Bei sexuellen Übergriffen im kirchlichen Umfeld gilt ab März auch für Fälle mit erwachsenen Opfern eine Anzeigepflicht. Die Schweizer Bischöfe geben zudem der Prävention sehr hohe Aufmerksamkeit.
Die Anliegen der Synode des Kantons Thurgau zur Missbrauchsbekämpfung wurden im Anti-Missbrauchsgipfel vorgetragen, hält Synoden-Präsident, Dominik Diezi, fest. Bei der Beseitigung der strukturellen Ursachen des Missbrauchs macht er jedoch keine wirklichen Fortschritte aus.
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