Der neue Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Charles Morerod, ist einer der sechs Schweizer Bischöfe, die vom Vatikan wegen ihrem Umgang in Missbrauchsfällen gerügt wurden. Er publiziert seinen persönlichen Rügebrief und begründet sein Handeln.
Das geplante nationale kirchliche Strafgericht für Missbrauchsfälle in der Schweiz ist einen Schritt weiter. Das «Nihil obstat» aus Rom sei da, heisst es seitens der Schweizer Bischofskonferenz.
Ein Priester hat in den 1970er-Jahren in Sitten mutmasslich mindestens fünf Kinder missbraucht. Das haben drei Betroffene herausgefunden – und darüber in «Le Nouvelliste» berichtet.
Ausbeutung und Manipulation im Namen Gottes – immer wieder ist die katholische Kirche mit Fällen des sogenannten geistlichen Missbrauchs konfrontiert. Nun nimmt der Vatikan das Phänomen unter die Lupe.
Sechs Luzerner Theologinnen und Theologen haben vor gut einem Jahr ein Ende der Diskriminierung bei Anstellungen in der Kirche gefordert. Eine Antwort der Schweizer Bischofskonferenz lässt auf sich warten. Die Betroffenen üben sich in Geduld.
Der ehemalige Staatskanzler des Kantons Wallis findet es äusserst problematisch, wie aktuell mit Klerikern bei einem Missbrauchsverdacht umgegangen wird. Ein extremes Beispiel sei hier das Kloster Saint-Maurice.
Thomas Scherer ist Präsident der Sonderkommission «Aufarbeitung Missbrauch» in Luzern. Diese soll dafür sorgen, dass das Bistum Basel bestimmte Forderungen der Synode umsetzt. Im Interview sagt Scherer, wie er die Arbeit der Kommission versteht, was deren nächste Schritte sind und was er sich von den Bischöfen erhofft in Sachen Sexualmoral und Lebensform von Seelsorgenden.
Der Westschweizer Jacques Nuoffer tritt als Präsident der Opferorganisation Sapec zurück. Er hat sich 14 Jahre lang für Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche engagiert – auch bei der Präsentation der Missbrauchsvorstudie vor einem Jahr.
Der Schock über die Missbrauchsstudie im September 2023 hat zu einer nie dagewesenen Austrittswelle geführt. Das bestätigt das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) nun mit neusten Zahlen. Die Austrittsquote lag 2023 bei durchschnittlich 2,6 Prozent.
Die langjährige Gemeindeleiterin von Effretikon ZH ist in Wien für ihren Einsatz gegen den Klerikalismus mit der «Trompete von Jericho» ausgezeichnet worden. Sie zeigt sich erfreut, erzählt aber auch über ihre Erschütterung, als ihr Bischof Bonnemain «liturgischen Missbrauch» vorwarf.
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