Die umstrittene Gemeinschaft der Schwestern von «Maria Stella Matutina» wird nicht ins Kloster Wonnenstein einziehen. Das hat der St. Galler Bischof Beat Grögli nun entschieden. Die geplante Ansiedlung im ehemaligen Kapuzinerinnenkloster Wonnenstein hatte Besorgnis ausgelöst.
Papst Leo XIV. fordert von seinen Kirchenmännern, Opfer von Missbrauch ernstzunehmen und zu begleiten. Er selbst möchte offenbar als gutes Beispiel vorangehen: Anfang der Woche empfing er einen Betroffenen im Vatikan.
Auch bei christlichen Pfadfinderlagern und -fahrten kam es in den vergangenen Jahrzehnten zu sexuellem Missbrauch. Eine neue Studie zeigt die Problematik: Machtgefälle und Abhängigkeiten.
Eine Radio-Schwerpunktsendung von SRF hat das Thema Missbrauch in Ordensgemeinschaften beleuchtet. Die Suche nach einer Missbrauchsbetroffenen aus einem Schweizer Kloster zeigt: Viele Frauen schweigen über das Erlebte. Dennoch ändert sich etwas.
Im Zuge der Veröffentlichung der Pilotstudie zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche gingen fünf Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen ein. Die Verfahren wurden nun nach zeitintensiven und komplexen Untersuchungen eingestellt.
Im christlichen Tagungshaus Erbacher Hof in Deutschland sind Heilige, Bischöfe und Wappen verhüllt. Die Aktion folgt einer Aufarbeitungsstudie von 2023 – und soll eine neue Erinnerungskultur formen.
Die Kirche sollte mit Blick auf Missbrauchsprävention ein Ende der verpflichtenden Ehelosigkeit für Priester zumindest prüfen, fordert die Opferschutzkommission in Österreich. Deren Vorsitzende äusserte sich jetzt im ORF.
Der Prix Farel organisiert gemeinsam mit Ciné-Doc am 7. Januar in Freiburg eine Vorführung des Dokumentarfilms «Ceci est mon corps» (»Dies ist mein Körper»). Regisseur Jérôme Clément-Wilz, der in seiner Kindheit von einem Priester missbraucht wurde, erzählt darin von seinem Weg zur Gerechtigkeit und zu sich selbst..
Ende November wurde bekannt, dass die Gemeinschaft der Schwestern von «Maria Stella Matutina» sich im Kloster Wonnenstein niederlassen wird. Das löst Besorgnis aus – denn die Gemeinschaft ist umstritten.
Der verstorbene Priester von Fully soll nicht nur sexuellen Missbrauch begangen haben – wie am Solidaritätsmarsch vom Sonntag geäussert wurde. Er soll auch die Priesterbruderschaft begünstigt haben.
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