Ein Missbrauchsskandal in malaysischen Kinderheimen dominiert die Schlagzeilen in Malaysia. Der König des asiatischen Landes will entsprechenden Vorwürfen auf den Grund gehen.
Stefan Loppacher, Karin Iten und Ute Spiekermann haben eine neue Fachstelle zur Prävention von Machtmissbrauch gegründet und leiten diese auch. Die drei Präventionsfachleute mit Kirchenerfahrung kennen sich bestens aus im Thema. Machtmissbrauch finde dort am einfachsten statt, wo Not oder Sehnsucht bestehen, teilen sie auf der Website mit.
Die Kirchenrechtlerin Patrizia Cattaneo engagiert sich für Missbrauchsopfer im Bistum Lugano. Die Verhaftung von D.L. habe Schock, Enttäuschung und Wut ausgelöst, sagt sie. Gerade weil der Mann als Hoffnungsträger galt. Bischof Alain de Raemys Vorgehen lobt sie.
Die letzte Runde der Weltsynode in Rom will Papst Franziskus mit einem öffentlichen Bussakt starten. Dies wegen der Verfehlungen der Kirche gegenüber den Schutzlosen, insbesondere im Umgang mit sexuellem Missbrauch.
Die konvertierte Katholikin Sara Kissling hat fünf Jahre im Kloster Mariazell Wurmsbach gelebt. Nun wirft sie den Ordensfrauen «spirituellen Machtmissbrauch» vor. Die Kommunikationsverantwortliche sagt, das Kloster nehme Rückmeldungen ernst.
Mitte Juli sorgten Missbrauchsvorwürfe gegen den populären Ordensmann Abbé Pierre über Frankreich hinaus für Entsetzen. Der Armenpriester beging offenbar auch in der Schweiz sexuelle Übergriffe, er verging sich 1988 an einer Journalistin in Genf.
Der Bischof von Basel, Felix Gmür, erklärt, was die Begegnung mit Missbrauchsbetroffenen auslöst. Ihnen zuzuhören nehme sehr mit. Das habe er in der Bischofskonferenz und im Bischofsrat miterlebt.
Der französische Politologe und Soziologe Josselin Tricou hätte sich für die Schweiz eine ähnlich umfassende Missbrauchsstudie wie in Frankreich gewünscht. Womöglich wollten die Bischöfe keinen Schock erleben, meint der Forscher an der Uni Lausanne.
Papst Franziskus den französischen Priester Abbé Pierre (1912 – 2007) klar kritisiert – obwohl dieser auch «viel Gutes» getan habe. Dies bei der Pressekonferenz auf dem Rückflug nach Rom.
Der Nationalrat hat am Mittwoch mehrere Vorstösse betreffend Missbrauch angenommen. Diese fordern ein standardisiertes und verbindliches Schutzkonzept für Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Kritische Stimmen sehen darin ein Manöver, das auf die katholische Kirche abzielt.
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