Nach Vorwürfen gegen Abbé Pierre kündigen immer mehr französische Städte die Umbenennung von Erinnerungsorten an. Mitte Juli sorgten Enthüllungen über den populären Armenpriester Abbe Pierre über Frankreich hinaus für Entsetzen.
Das Bistum Lausanne, Genf und Freiburg hat seit Erscheinen der Pilotstudie vor einem Jahr 20 Meldungen zu mutmasslichem Missbrauch erhalten. In acht Fällen hat es die Justiz eingeschaltet. Noch lässt die französische Version des Verhaltenskodex auf sich warten. Das Bistum will nun die Weiterbildung in Prävention verstärken. Ein Beitrag zur Serie «Ein Jahr nach der Missbrauchs-Pilotstudie».
Wenige Wochen nach Veröffentlichung der Pilotstudie zum Missbrauch beschloss das Bistum Sitten, gründlich über die Bücher zu gehen. Es gab eine externe Untersuchung in Auftrag und lancierte einen Aktionsplan. Demnächst soll der im Juni angekündigte Verhaltenskodex für Seelsorgende approbiert werden. Ein Beitrag zur Serie «Ein Jahr nach der Missbrauchs-Pilotstudie».
Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Berichts der Universität Zürich über sexuellen Missbrauch im Umfeld der katholischen Kirche in der Schweiz äussert sich aktuell Bischof Charles Morerod von der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg.
Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) hat nötige Gelder bewilligt, um im Januar 2025 mit einer unabhängigen Anlaufstelle zu starten.
In den Monaten nach der Publikation der Missbrauchsstudie dominierten die Personalie Stefan Loppacher und der Konflikt mit dem Churer Priesterkreis die mediale Berichterstattung zum Bistum Chur. Wie viele Meldungen zu Missbrauch seit Mitte September 2023 eingegangen sind, bleibt offen. Ein Beitrag zur Serie «Ein Jahr nach der Missbrauchs-Pilotstudie».
Mitte Juli sorgten Enthüllungen über den populären Ordensmann Abbe Pierre über Frankreich hinaus für Entsetzen. Nun erhärten sich die Missbrauchsvorwürfe gegen die einstige nationale Ikone.
Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wird Ende September in Belgien erwartet. Priester Rik Deville ist Sprecher der Missbrauchsbetroffenen. Er fordert, dass Franziskus eine deutliche Position bezieht.
Negativschlagzeilen und Druck aus der Basis. Das vergangene Jahr war schwierig für das Bistum Basel. Die Diözese hat relativ schnell die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen an eine Anwaltskanzlei delegiert. Ein Beitrag zur Serie «Ein Jahr nach der Missbrauchs-Pilotstudie».
Ein Domherr des Bistums Basel soll den Titel «Ehrendomherr» erhalten. Das stösst einigen auf, da diese Person offenbar falsch auf eine Missbrauchsmeldung reagierte. Der Luzerner Jurist Loris Fabrizio Mainardi fordert einen Verzicht. Nun wollen weder der Domherr selbst, noch das Bistum, noch die Aargauer Kantonalkirche Stellung nehmen.
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