Er wurde zum zweiten Mal zum Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz gewählt: Bischof Charles Morerod vom Bistum Lausanne-Genf-Freiburg. Im Interview versichert der 63-Jährige, dass sich die Kultur in der katholischen Kirche ändern müsse.
Der neue Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Charles Morerod, ist einer der sechs Schweizer Bischöfe, die vom Vatikan wegen ihrem Umgang in Missbrauchsfällen gerügt wurden. Er publiziert seinen persönlichen Rügebrief und begründet sein Handeln.
Das geplante nationale kirchliche Strafgericht für Missbrauchsfälle in der Schweiz ist einen Schritt weiter. Das «Nihil obstat» aus Rom sei da, heisst es seitens der Schweizer Bischofskonferenz.
Kardinal gewinnt gegen Boulevardblatt: Das Kölner Oberlandesgericht hat in einem Rechtsstreit zwischen Rainer Maria Woelki und der «Bild» zugunsten des Erzbischofs entschieden. Es geht um Missbrauchsvorwürfe gegen Winfried Pilz.
Kein Gefängnis für einen früheren Maristenbruder und Internatsleiter: Das Landgericht Memmingen hat den 64-Jährigen vom Vorwurf des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs freigesprochen. Zu Ende ist die Sache damit nicht.
Vergangenen Sonntagabend war es tatsächlich so weit: Im TV-Kultkrimi «Tatort» hat es das Thema Missbrauch ins Unterhaltungsprogramm des Fernsehens zur Hauptsendezeit am Abend geschafft. Die mediale Darstellung des Problems wird von Befragten aus der katholischen Kirche als sehr authentisch empfunden.
Ein Priester hat in den 1970er-Jahren in Sitten mutmasslich mindestens fünf Kinder missbraucht. Das haben drei Betroffene herausgefunden – und darüber in «Le Nouvelliste» berichtet.
Die Diözese Innsbruck hat jüngst betont, wie sehr man um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und zugleich um nachhaltige Strategien gegen Missbrauch und Gewalt bemüht ist. Die Berichte der Betroffenen über das ihnen zugefügte Leid in kirchlichen Heimen seien erschütternd, so Bischof Hermann Glettler.
Jüngst wird ein Vorschlag bekannt, eine kirchliche Vergebungs-Liturgie für Opfer von Missbräuchen in der römisch-katholischen Kirche einzurichten. Demgegenüber äussert sich eine von sexualisierter Gewalt Betroffene kritisch. Was tun?
Ausbeutung und Manipulation im Namen Gottes – immer wieder ist die katholische Kirche mit Fällen des sogenannten geistlichen Missbrauchs konfrontiert. Nun nimmt der Vatikan das Phänomen unter die Lupe.
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