«Il faut faire plus avec moins»: Auf diese Kurzformel brachte der Präsident der RKZ, Roland Loos, die wesentliche Herausforderung im Jahr 2024 – so lautete die Erkenntnis der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz bei der Plenarversammlung in Baar am vergangenen Wochenende. Dem Finanzplan 2025-2028 wurde im dritten Anlauf zugestimmt.
Der inhaftierte Tessiner Priester Don L. ist angeklagt wegen sexueller Übergriffe auf vier Minderjährige und fünf Erwachsene. Dies wurde über Indiskretionen an die Zeitung «La Regione» bekannt und von der Tessiner Justiz bestätigt.
Seit der Pilotstudie zum Missbrauch in der der römisch-katholischen Kirche ist der Imageschaden gross. Im Podcast «Laut + Leis» spricht Bischof Markus Büchel über die Massnahmen und sagt, warum Assessments wichtig sind.
Der Abt des Klosters Saint-Maurice behält das Vertrauen des Vatikans – obwohl Rom den Geistlichen nach Belästigungsvorwürfen gerügt hatte. Die Betroffenenorganisationen sprechen von einem Rückschlag.
Bei zwei Massnahmen gegen Missbrauch sind die Schweizer Bischöfe an ihrer Versammlung einen Schritt weiter gekommen: bei den psychologischen Eignungstests und dem nationalen kirchlichen Strafgericht. Die Strafgerichtsstatuten sind verabschiedet, die der Vatikan genehmigen muss.
An der Basler Fasnacht haben sich ein paar Schnitzelbänkler mehr oder weniger aufs Thema Kirche spezialisiert. Wie es dazu kam, erzählen der Schyynhailig und D’Gryysel. Sein erster Auftritt als Pfarrer sei etwas Unerhörtes gewesen, sagt der Schyynhailig. D’Gryysel wählten ihre Bischofskostüme 2011 zur Zeit des Medienrummels um die Missbrauchsskandale.
Der Zürcher Synodalratspräsident Raphael Meyer setzt auf Aufklärung und Transparenz, um dem Missbrauchsskandal und dem Vertrauensverlust in die Kirche etwas entgegenzusetzen. Er zeigt sich überzeugt, dass «die Kirche die derzeitige Situation überdauern wird».
Vor gut einem Monat hat die Diözese Bozen-Brixen eine unabhängige Studie zum Umgang mit Missbrauchsfällen veröffentlicht. Seither haben sich mehr als 20 Betroffene an die diözesane Ombudsstelle gewandt. Eine Fachgruppe überprüft beschuldigte Priester.
Das Walliser Kantonsgericht hat am 18. Februar die Beschwerde von Chorherr Roland Jaquenoud gegen seine Kündigung als Lehrer gutgeheissen. Nun fordert Jaquenoud seine Rehabilitierung aufs kommende Schuljahr. Doch der Leiter des Unterrichtswesens lehnt ab, wegen einem «totalen Vertrauensverlust».
«Der Verhaltenskodex wurde von der Präventionskommission der Diözese Sitten ausgearbeitet und ist eine konkrete Anwendung der Richtlinien der Schweizer Bischofskonferenz und der Charta gegen sexuellen Missbrauch der Diözese Sitten», erklärte jüngst Bischof Lovey. Generalvikar Pierre-Yves Maillard spricht über den Stand der Dinge.
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