Rund 15 junge Frauen weltweit werden für das katholische Frauennetzwerk Catholic Women’s Council an der Weltsynode in Rom präsent sein. Sie planen eigene und gemeinsame Aktionen mit anderen Frauengruppierungen. Aus der Schweiz dabei ist die Zürcher Studentin Alina Erni.
Bald tagt die Weltsynode: Seit 2021 debattieren Bischöfe, Theologen und Laien über eine grundlegende Reform der katholischen Kirche. Gemeinsames Beraten soll künftig die Kleriker-Macht ersetzen.
Das Thema Frauenweihe gehört zu den heissen Eisen der Reformdebatte in der katholischen Kirche. Bei der Weltsynode im Vatikan soll es ausgespart werden. Amazonas-Bischof Kräutler spricht von «Nonsens».
Bis gestern haben sich an der Katholischen Privatuniversität im österreichischen Linz 43 europäische Delegierte auf die Weltsynode im Oktober vorbereitet. Die Schweiz war mit Bischof Felix Gmür, dem Präsidenten der Bischofskonferenz, Claire Jonard und Helena Jeppesen als europäische Delegierte vertreten.
Synodalität bedeutet Vielfalt und Unübersichtlichkeit. Das macht jenen Angst, die Geschlossenheit und Eindeutigkeit wollen, sagt Daniel Kosch, ehemaliger Generalsekretär der Römisch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz.
Bischof Felix Gmür reist Ende August in die österreichische Stadt Linz. Dort wollen sich die Synodendelegierten austauschen über die Weltsynode im Oktober. Zentral wird eine Frage sein.
Eine neue Priesterstudie zeigt: Junge Priester sind überwiegend konservativ und fremdeln mit Kirchenreformen. Es braucht eine «neue Art» Priester, um die derzeitige komplexe Lage der Kirche zu bewältigen, sagt der Sozialwissenschaftler Nikita Katsuba.
Die Benediktinerin Philippa Rath hat ein Buch über die Hoffnung geschrieben. Sie glaubt daran, dass es in Zukunft Frauen in Weiheämtern geben wird, sonst «wäre mein ganzes Engagement sinnlos». Und: Klöster sind für sie «Talentschuppen».
Die von Papst Franziskus ausgerufene Weltsynode will das Miteinander in der katholischen Kirche verändern. Die Katholikinnen und Katholiken in Deutschland haben teilweise sehr konkrete Erwartungen.
Eine Studie zeigt: Sehr viele Priester beteiligen sich nicht am Synodalen Weg. Das ist «sehr problematisch», sagt der deutsche Theologe Matthias Sellmann. Ebenso ist vielen Priestern die Umsetzung von Reformanliegen nicht wichtig.
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