Jorge Mario Bergoglio hat sich 2013 als erster Papst überhaupt den Namen Franziskus gegeben. Was das für den heiligen Franz von Assisi bedeutet, sagt der österreichische Theologe und Buchautor Markus Hofer im Podcast «Laut + Leis».
2016 veröffentlichte Papst Franziskus einen Text, der konservative Kardinäle erzürnte: Mit «Amoris laetitia» öffnete sich die Kirche für geschiedene Katholiken in zweiter Ehe. Nun will sein Nachfolger eine Debatte darüber.
Als «Engel der Armen» wurde Mutter Teresa weltberühmt. Zehn Jahre nach ihrer Heiligsprechung erinnert ein Kirchenhistoriker daran, dass hinter ihrem Wirken auch Zweifel, Erschöpfung und eine tiefe Spiritualität standen.
Papst Franziskus hatte weder viel für Ferien noch für Castel Gandolfo übrig. Den päpstlichen Park machte er zum Ökoprojekt, den Palast zum Museum. Sein Nachfolger dagegen schätzt den Bergort – samt der Residenz.
Alte Messe, neue Konflikte: Kardinal Burke zeigt sich irritiert, dass die Piusbrüder im Konsistorium kaum vorkamen. Weshalb er zugleich deutliche Zweifel an der Synodalität äussert.
Das ökologische Engagement der Kirche ist vielfältig. Am Mittwoch haben sich in Freiburg 26 Personen, die im Bereich Ökologie aktiv sind, darüber ausgetauscht. Organisiert hat das Treffen «Vox Ethica». «Die positive Dynamik der Teilnehmenden hat unsere Erwartungen übertroffen», sagt Florian Lüthi, wissenschaftlicher Mitarbeiter der kirchlichen Dienststelle für Ethik.
Der Vatikanstaat umfasst nur 44 Hektar, doch ihm gehören mehrere grosse Flächen im Umland von Rom. Eine davon soll bald zur Fotovoltaik-Farm umgebaut werden. Die wäre dann eine der leistungsstärksten Europas.
Eine offene Kirche für «alle, alle, alle» –kaum ein Ausspruch hat die Amtszeit von Papst Franziskus mehr geprägt. Sein Nachfolger Leo XIV. sieht das genauso und fordert zu Pfingsten eine Institution mit offenen Türen.
Papst Franziskus hatte sich ein neues Miteinander in der katholischen Kirche gewünscht und dazu die Weltsynode ins Leben gerufen. Nach seinem Tod geht das Reformprojekt in die nächste Runde.
Der katalanische Schriftsteller Javier Cercas begleitete Papst Franziskus im September 2023 in die Mongolei. Daraus entstand das Buch «Le fou de Dieu au bout du monde». Es ist Erzählung und Reportage und von einer persönlichen Frage zur Auferstehung durchzogen. Interview mit einem «gottlosen Verrückten», der entdeckte, was Franziskus, den «Gottverrückten», antrieb.
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