Seit Jahren erschüttert Rom der Sex-Skandal um den Ex-Jesuiten Rupnik. Seit etwa einem Monat untersucht ein vom Vatikan einberufenes Sondergericht den Fall. Nun äussern sich der Papst und sein Glaubenshüter zum Fortgang.
Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Auch die Evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz (EKS) wird sexuellen und spirituellen Missbrauch im kirchlichen Umfeld wissenschaftlich aufarbeiten lassen. Ihr Parlament hat dafür eine Viertelmillion Franken bewilligt.
Erstmals in der Schweiz begleitet ein Dok-Film eine Missbrauchsbetroffene auf ihrem persönlichen Weg der Aufarbeitung – vom Trauma-Flash, über Gespräche bei Opferhilfestelle und Bischof Morerod bis zum kreativen Verarbeiten. Gedreht hat ihn der ehemalige cath.ch-Redaktionsleiter Pierre Pistoletti.
Eine unabhängige Kommission hat eine Missbrauchsstudie für Bayerns zweitgrösstes katholisches Bistum vorgelegt. Ergebnis: Auch im Bistum Augsburg lag lange Zeit vieles im Argen – doch heute gibt es nichts zu beanstanden.
Stricken als Protest: Mit zusammengenähten bunten Schals soll ein Zeichen gegen sexuellen Missbrauch gesetzt werden. Auch der Kölner Dom wird damit umwickelt.
Ein Bericht der Universität Trier wirft Bischöfen und Behörden Versäumnisse im Umgang mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche vor. Besonders unter Bischof Marx. Inzwischen sei vieles besser geworden.
Eine Studie der Uni Trier beleuchtet das Ausmass sexuellen Missbrauchs im Bistum Trier. Sie zeigt zudem, wie die heute an verschiedenen Orten amtierenden Bischöfe Marx, Ackermann und Bätzing mit solchen Fällen umgingen.
Der Exekutivrat der Konferenz der reformierten Kirchen der Romandie (Cecer) äussert sich zur Entlassung von zwei Journalisten der Nachrichtenagentur ProtestInfo. Er weist die Vorwürfe von Zensur und Vertuschung zurück und spricht von empörenden Vorgehensweisen der Journalisten.
Ein neuer Sammelband bilanziert 15 Jahre Aufarbeitung von Gewalt und sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Österreich.
Eine deutsche Missbrauchsbetroffene hat Anzeige gegen Bischof Stephan Ackermann beim Papst eingereicht. Dadurch erhofft sie sich vollständige Aufklärung. Die traumatisierte Frau hatte bereits eine finanzielle Entschädigung erhalten.
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