Die Kirche sollte mit Blick auf Missbrauchsprävention ein Ende der verpflichtenden Ehelosigkeit für Priester zumindest prüfen, fordert die Opferschutzkommission in Österreich. Deren Vorsitzende äusserte sich jetzt im ORF.
Der Prix Farel organisiert gemeinsam mit Ciné-Doc am 7. Januar in Freiburg eine Vorführung des Dokumentarfilms «Ceci est mon corps» (»Dies ist mein Körper»). Regisseur Jérôme Clément-Wilz, der in seiner Kindheit von einem Priester missbraucht wurde, erzählt darin von seinem Weg zur Gerechtigkeit und zu sich selbst..
Ende November wurde bekannt, dass die Gemeinschaft der Schwestern von «Maria Stella Matutina» sich im Kloster Wonnenstein niederlassen wird. Das löst Besorgnis aus – denn die Gemeinschaft ist umstritten.
Der verstorbene Priester von Fully soll nicht nur sexuellen Missbrauch begangen haben – wie am Solidaritätsmarsch vom Sonntag geäussert wurde. Er soll auch die Priesterbruderschaft begünstigt haben.
Es gibt nicht nur einen Grund für den deutlichen Mitgliederrückgang in der katholischen Kirche in Deutschland. Der Theologe Norbert Köster erläutert weitere Gründe und Konsequenzen dieses Trends.
Nach aktuellen Berichten über Missbrauch in Innsbruck wird diskutiert, ob es mehr externe Aufarbeitung braucht. Bischof Hermann Glettler sagt nein – und liefert eine Begründung.
Rolle rückwärts: Als erstes deutsches Bistum hat Aachen eine Liste von Geistlichen veröffentlicht, die des Missbrauchs beschuldigt werden. Nun will es künftig darauf verzichten. Warum Bischof Helmut Dieser seine Haltung geändert hat.
Ein Priester scheitert vor dem Landgericht im deutschen Koblenz mit einer Berufung gegen das Urteil wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Die Staatsanwaltschaft ebenso. Die Bewährungsstrafe hat damit Bestand. Die Handlungen fanden in Liechtenstein statt, wo der Mann einige Jahre als Pfarrer wirkte.
Am Sonntag hat das Bistum Sitten in Zusammenarbeit mit der Betroffenenorganisation Sapec einen Marsch für Missbrauchsopfer in Fully durchgeführt. Auch der anschliessende Gottesdienst stiess auf grosses Interesse. In der Pfarrei Fully soll es während Jahrzehnten zu Fällen von sexuellem Missbrauch gekommen sein.
Deutlich mehr Geld: Das Erzbistum Köln erhöht seine freiwillige Zahlung an die Missbrauchsbetroffene Melanie F. von 70’000 auf 360’000 Euro. Dennoch kämpft sie vor Gericht weiter für ein Schmerzensgeld.
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