Vor dem Hintergrund des Missbrauchsskandals hat Papst Franziskus katholischen Priestern weltweit den Rücken gestärkt und sie vor Resignation gewarnt.
Seit über zwei Jahrzehnten setzt sich das «Opus Bono Sacerdotii» im Verborgenen für Priester ein, denen Missbrauch zur Last gelegt wird. Die Tochter des Mitgründers erhebt nun schwere Vorwürfe.
Papst Franziskus erklärt in einer Videobotschaft an mexikanischen Kinderschutz-Studiengang: Verbrechen des Missbrauchs verstellt Kindern den Weg zu Gott.
Die katholischen Bischöfe in Deutschland wollen sich bis Ende des Jahres auf überarbeitete Regelungen im Kampf gegen sexuellen Missbrauch verständigen.
Papst Franziskus und Kardinal Sean O'Malley standen einander einmal sehr nahe. Doch ausgerechnet über den Umgang mit dem Missbrauchsskandal hat sich ihr einst inniges Verhältnis abgekühlt.
Die Westschweizer Kommission für Missbrauchsopfer «Cecar» hat im vergangenen Jahr 22 Opfer von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Umfeld beraten. Insgesamt 185'000 Franken wurden als Entschädigung an 14 Opfer ausbezahlt.
Mit überwältigender Mehrheit beschlossen die US-Bischöfe bei ihrer Frühjahrstagung neue Richtlinien zum Umgang mit Missbrauchsfällen. Für viele weisen diese Schritte in die richtige Richtung.
Die Staatsanwaltschaft in Argentinien hat nach monatelangen Ermittlungen Anklage wegen sexuellen Missbrauchs gegen den ehemaligen Bischof von Oran, Gustavo Zanchetta, erhoben.
Der wegen sexuellen Missbrauchs zu sechs Jahren Haft verurteilte australische Kardinal George Pell sieht einer weiteren Klage entgegen.
In den USA hat sich die Zahl der Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche zwischen 2017 und 2018 verdoppelt. In der Zeit vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2018 meldeten laut einem am Freitagabend (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Bericht der US-Bischofskonferenz 1385 Erwachsene insgesamt 1455 mutmassliche Missbrauchsfälle bei kirchlichen Stellen.
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