Der 55-jährige Priester, der zum Zeitpunkt der Tat Assistent des diözesanen Jugendpastoralteams war, ist seit dem 7. August 2024 inhaftiert und wird in Kürze vor den Richter treten. Sein Prozess wird am 14. August eröffnet.
In der Abtei Heiligenkreuz in Österreich soll Missbrauch stattgefunden haben. Der Vatikan hat nun einen Abt und eine Ordensschwester zur Begutachtung der Lage herangezogen.
Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz hat am Montag einstimmig neue Schutzstandards gegen Missbrauch verabschiedet. Umsetzen sollen diese die einzelnen Mitgliederkirchen selbst und in drei Jahren Rechenschaft ablegen.
Kürzlich haben Medienberichte dem Basler Bischof vorgeworfen, die Aufarbeitung von Missbrauch in seiner Diözese zu behindern. Das Bistum Basel wies die Anschuldigungen zurück. Nun stellen Berner Grossräte den Opferschutz infrage.
Nicht nur Kirchenobere schützten übergriffige Priester und Ordensmänner. Auch politische Entscheidungsträger agierten teilweise nach demselben Muster. Zum Leid der Betroffenen – und wohl teilweise bis heute. Das ergab eine Podiumsdiskussion in Sarnen – anhand aktueller und historischer Beispiele.
Das Obwaldner Institut für Justizforschung lädt für Donnerstagabend zu einem Anlass über die Rolle der staatlichen Strafverfolgungsbehörden bei Fällen von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche ein. Basis sind Erkenntnisse aus der laufenden Forschung der Universität Zürich.
Ein Gesetz im Bundesstaat Washington verpflichtet Priester, Beichten über Kindesmissbrauch zu melden. Warum das für viele Geistliche ein Dilemma ist und sie laut Kritikern vor die Wahl stellt: Knast oder Exkommunikation?
Der Geistliche und Mosaik-Künstler Marko Rupnik steht seit Jahren im Zentrum von Anschuldigungen. Ordensfrauen werfen ihm sexuellen und geistlichen Missbrauch vor. Nun hat der Vatikan Rupniks Bilder entfernt – digital.
Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche sorgt wieder für Schlagzeilen. Das Bistum Basel soll abermals gravierende Fehler in der Aufklärung gemacht haben. Die Texte lassen altbekannte Beissreflexe erkennen. Doch diese Reflexe behindern die Aufarbeitung der Vergangenheit.
Sie ist die Stimme der Betroffenen von Missbrauch im kirchlichen Kontext. Nun ist Vreni Peterer von der Schweizer Bischofskonferenz ins gleichnamige beratende Fachgremium gewählt worden. «Selbstverständlich werde ich mich weiter kritisch äussern», versichert sie.
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