Die frühe Kirche hatte keinen Pflichtzölibat. Auch in den Ostkirchen können verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden. Geht es nach den Katholikinnen und Katholiken in Deutschland, soll das auch in der Weltkirche gelten: Der Synodale Weg bittet Papst Franziskus, den Pflichtzölibat zu überprüfen.
Noch auf dem Rückflug aus dem Südsudan kündigte Papst Franziskus seine nächsten Reisepläne an. Im September soll es in die Mongolei, Anfang 2024 nach Indien gehen, erzählte er Journalisten auf dem Flug nach Rom. Der Papst aus Argentinien hat Asien weiter fest im Blick.
Papst Franziskus eröffnet die Fastenzeit erneut traditionsgemäss mit einem Gottesdienst am Aschermittwoch in der römischen Kirche Santa Sabina. Letztes Jahr musste er absagen.
Mit ungewöhnlich drastischen Worten redete Franziskus im Kongo und im Südsudan den Eliten ins Gewissen. Um auf das Leid von Millionen hinzuweisen, suchte er einen einzigartigen Schulterschluss mit anderen Kirchen.
Zum Abschluss seines Besuchs im Südsudan hat Papst Franziskus eine grosse Messe in der Hauptstadt Juba gefeiert. Den leidgeprüften Menschen sprach er in schlichten, eindringlichen Worten Trost und Mut zu.
Am gestrigen ersten Tag seiner Reise in die Demokratische Republik Kongo sprach Papst Franziskus vor dem kongolesischen Präsidenten Felix Tshisekedi. Die örtlichen Medien fanden diese erste Rede des Papstes «stark und bildhaft».
Der Papst-Vertraute und Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich hat Erzbischof Georg Gänswein öffentlich scharf kritisiert. Seine Absetzung als Protokollchef des Vatikans habe ernste Gründe gehabt.
Papst Franziskus hat die Bischöfe der katholischen Kirche zu Einigkeit aufgerufen. Sie sollten sich nicht in «unnütze Debatten» verlieren, sondern auf die Verkündigung der Liebe Gottes konzentrieren.
Wenige Wochen vor seiner in den Südsudan und die Demokratische Republik Kongo kritisiert Papst Franziskus die Ausbeutung Afrikas. «Die Vorstellung, dass Afrika existiert, um ausgebeutet zu werden, ist das grösste Unrecht, das es gibt», sagt er in einem Interview. Franziskus wirbt dafür, sich vom geistigen Reichtum der Afrikaner inspirieren zu lassen.
Seit letztem Jahr hat die Schweiz einen residierenden Botschafter am Heiligen Stuhl. Papst Franziskus zeigt sich in seiner Ansprache ans Diplomatische Corps dankbar für die Achtung, die die Schweiz damit zum Ausdruck bringt. Ein Foto zeigt Botschafter Denis Knobel direkt hinter Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
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