Papst Franziskus begeht den zehnten Jahrestag seiner Wahl am Montag mit einer Messe gemeinsam mit Kardinälen – und ohne Medienleute.
Ein Interview mit dem Papst – davon träumen katholische Medienschaffende. Dem RSI-Journalisten Paolo Rodari (49) ist es gelungen, Papst Franziskus zu interviewen. Dabei entlockte er ihm Neues: So habe sich der junge Jorge Bergoglio einmal in der Schweiz mit dem Auto verfahren. Und Franziskus schäme sich, im Rollstuhl zu sitzen.
Papst Franziskus hat dem Tessiner Sender RSI ein Interview gegeben. Über Benedikt XVI. sagt er: «Ich fragte ihn nach seiner Meinung. Er gab seine Meinung ab, aber immer ausgewogen, positiv – ein weiser Mann.» Über das Wettrüsten sagt er: «Wenn ein Jahr lang keine Waffen produziert würden, wäre das Problem des Welthungers gelöst.»
Die frühe Kirche hatte keinen Pflichtzölibat. Auch in den Ostkirchen können verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden. Geht es nach den Katholikinnen und Katholiken in Deutschland, soll das auch in der Weltkirche gelten: Der Synodale Weg bittet Papst Franziskus, den Pflichtzölibat zu überprüfen.
Noch auf dem Rückflug aus dem Südsudan kündigte Papst Franziskus seine nächsten Reisepläne an. Im September soll es in die Mongolei, Anfang 2024 nach Indien gehen, erzählte er Journalisten auf dem Flug nach Rom. Der Papst aus Argentinien hat Asien weiter fest im Blick.
Papst Franziskus eröffnet die Fastenzeit erneut traditionsgemäss mit einem Gottesdienst am Aschermittwoch in der römischen Kirche Santa Sabina. Letztes Jahr musste er absagen.
Mit ungewöhnlich drastischen Worten redete Franziskus im Kongo und im Südsudan den Eliten ins Gewissen. Um auf das Leid von Millionen hinzuweisen, suchte er einen einzigartigen Schulterschluss mit anderen Kirchen.
Zum Abschluss seines Besuchs im Südsudan hat Papst Franziskus eine grosse Messe in der Hauptstadt Juba gefeiert. Den leidgeprüften Menschen sprach er in schlichten, eindringlichen Worten Trost und Mut zu.
Am gestrigen ersten Tag seiner Reise in die Demokratische Republik Kongo sprach Papst Franziskus vor dem kongolesischen Präsidenten Felix Tshisekedi. Die örtlichen Medien fanden diese erste Rede des Papstes «stark und bildhaft».
Der Papst-Vertraute und Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich hat Erzbischof Georg Gänswein öffentlich scharf kritisiert. Seine Absetzung als Protokollchef des Vatikans habe ernste Gründe gehabt.
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