Kurz vor Ostern wächst die Sorge um Papst Franziskus. Nachdem der 86-Jährige am Mittwoch überraschend in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, beteten Gläubige überall auf der Welt für das Oberhaupt der katholischen Kirche.
Papst Franziskus soll sich am Mittwoch für eine geplante Kontrolle ins Gemelli-Krankenhaus begeben haben. Der italienische «Corriere Della Sera» spricht von akuten Herz- und Atemproblemen.
Ein mit künstlicher Intelligenz erstelltes Foto von Papst Franziskus sorgt derzeit für Aufsehen in Sozialen Netzwerken. Auf dem Bild trägt das Kirchenoberhaupt einen modischen, weiss-glänzenden Steppmantel.
Papst Franziskus hat am Montag seinen bisherigen Sonderbeauftragten für den Malteserorden empfangen. Das Kirchenoberhaupt empfing Kardinal Silvano Maria Tomasi in Audienz, wie das vatikanische Presseamt mitteilte. Zu den Gesprächsinhalten machte es keine Angaben.
Der Terminkalender von Papst Franziskus ist in der Kar- und Osterwoche gut gefüllt. Das Kirchenoberhaupt feiert am Palmsonntag (2. April) eine Messe auf dem Petersplatz. Auch den Ostergottesdienst am darauffolgenden Sonntag (9. April) wird Franziskus dort zelebrieren.
Den Kampf der katholischen Kirche gegen den sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche will Papst Franziskus weltweit verstärken. Dies teilte er in einem Schreiben an Bischöfe und Experten in Lateinamerika mit.
Nie zuvor hatte ein Papst den Namen Franziskus gewählt. Aus gutem Grund. Der Namensgeber, Franz von Assisi, war ein radikaler Reformer. Der von ihm gegründete Orden brachte einige der schärfsten Papstkritiker hervor. Jorge Mario Bergoglios Namenswahl ist mehr als eine spontane Eingebung. Sie ist eine Kampfansage an den kurialen Hofstaat.
Zum zehnjährigen Amtsjubiläum von Papst Franziskus äusserten sich bereits die italienischen Bischöfe. So würdigte Matteo Zuppi, Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz, den Einsatz des katholischen Kirchenoberhaupts für die Armen. Doch auch führende Persönlichkeiten aus Christentum und anderen Religionen lobten dessen Verdienste.
Warum bremst Papst Franziskus in der Frauenfrage? Warum schafft er den Pflichtzölibat nicht einfach ab? Zehn Jahre nach seinem Amtsbeginn verdichtet sich der Eindruck: Franziskus ist nicht liberal, sondern radikal. Seine Prioritäten liegen in Amazonien und im Kongo – den zwei Lungenflügeln der Erde, wie er sagt. Und bei den Ärmsten der Armen.
Papst Franziskus hat in einem RSI-Interview die guten Beziehungen zur Schweizergarde gewürdigt. Erst kürzlich habe er Vertreterinnen und Vertreter der Kasernenstiftung getroffen, darunter zwei ehemalige Bundesrätinnen: «Doris Leuthard – an den anderen Namen kann ich mich gerade nicht erinnern.»
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