Aus der Schweiz nahmen Bischof Felix Gmür und Helena Jeppesen-Spuhler von Fastenaktion mit Rede- und Stimmrecht an der Weltsynode teil. Beide finden das Ergebnis der Beratungen gut. Und beide zeichnen ein genaues Bild von der Dynamik der Synode in der Frauenfrage.
Das vierte Lehrschreiben von Papst Franziskus, die Enzyklika Dilexit nos, widmet sich dem Herz Jesu. Hier wird Franziskus als Theologe spürbar.
Das Frauendiakonat in der katholischen Kirche: Keine andere Frage sorgte bei der Weltsynode für mehr öffentliche Kontroversen. Nun hat sich die Synode für eine wichtige Öffnung ausgesprochen. Die Versammlung stimmte zudem für eine Dezentralisierung und eine stärkere Beteiligung der Basis an Entscheidungen. Dies alles mit Zustimmung des Papstes.
Papst Franziskus setzt die Beschlüsse der Synode unmittelbar in Kraft. Er verzichtet auf ein nachsynodales Lehrschreiben und nimmt die Vorschläge der Synodalen direkt an. Das ist aussergewöhnlich.
Gab es früher Diakoninnen in der katholischen Kirche – und soll dieses Amt wieder eingeführt werden? Das haben zwei Forschungsgruppen im Auftrag von Papst Franziskus untersucht. Was sie herausgefunden haben, blieb bislang geheim. Doch nun sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden.
Der Papst halte die Tür für das Frauendiakonat offen, soll Kardinal Victor Fernandez am Donnerstag an einem Treffen mit Synodalen hinter verschlossenen Türen gesagt haben. Nicht «ob» sei die Frage, sondern «wann».
Die neuste Enzyklika gilt als «geistliches Testament» von Papst Franziskus. Anders als in seinen beiden letzten Lehrschreiben geht es diesmal um die tiefsten Quellen seines Glaubens. Franziskus schreibt: «Das christliche Lebensmodell ist attraktiv».
Papst Franziskus will am 7. Dezember 21 Geistliche zum Kardinal ernennen. In einem Brief hat er ihnen nun geschrieben, was der Titel aus seiner Sicht bedeutet.
Fast zwei Jahre sind seit dem Tod von Benedikt XVI. vergangen. Doch noch immer gibt es Unveröffentlichtes aus seiner Feder. Der Vatikan-Verlag reist damit jetzt zur Frankfurter Buchmesse. Auch vom aktuellen Papst Franziskus gibt es neue Lektüre.
Die zweite Phase der Weltsynode hat begonnen. Unverkennbar ist, dass die afrikanische Delegation immer stärker ihre Ziele verfolgt. Kardinal Ambongo, Erzbischof von Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo, und die afrikanischen Bischöfe sind entschlossen, die Stimme des Kontinents durchzusetzen.
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