Papst Franziskus setzt die Beschlüsse der Synode unmittelbar in Kraft. Er verzichtet auf ein nachsynodales Lehrschreiben und nimmt die Vorschläge der Synodalen direkt an. Das ist aussergewöhnlich.
Gab es früher Diakoninnen in der katholischen Kirche – und soll dieses Amt wieder eingeführt werden? Das haben zwei Forschungsgruppen im Auftrag von Papst Franziskus untersucht. Was sie herausgefunden haben, blieb bislang geheim. Doch nun sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden.
Der Papst halte die Tür für das Frauendiakonat offen, soll Kardinal Victor Fernandez am Donnerstag an einem Treffen mit Synodalen hinter verschlossenen Türen gesagt haben. Nicht «ob» sei die Frage, sondern «wann».
Die neuste Enzyklika gilt als «geistliches Testament» von Papst Franziskus. Anders als in seinen beiden letzten Lehrschreiben geht es diesmal um die tiefsten Quellen seines Glaubens. Franziskus schreibt: «Das christliche Lebensmodell ist attraktiv».
Papst Franziskus will am 7. Dezember 21 Geistliche zum Kardinal ernennen. In einem Brief hat er ihnen nun geschrieben, was der Titel aus seiner Sicht bedeutet.
Fast zwei Jahre sind seit dem Tod von Benedikt XVI. vergangen. Doch noch immer gibt es Unveröffentlichtes aus seiner Feder. Der Vatikan-Verlag reist damit jetzt zur Frankfurter Buchmesse. Auch vom aktuellen Papst Franziskus gibt es neue Lektüre.
Die zweite Phase der Weltsynode hat begonnen. Unverkennbar ist, dass die afrikanische Delegation immer stärker ihre Ziele verfolgt. Kardinal Ambongo, Erzbischof von Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo, und die afrikanischen Bischöfe sind entschlossen, die Stimme des Kontinents durchzusetzen.
Dass nur Frauen Mütter sind, wird in der katholischen Kirche als Grund genannt, warum sie nicht Priester sein können. Doch eine Frau und Mutter, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, hat den Papst zum Nachdenken gebracht. Drei Frauen helfen inzwischen, neue Bischöfe auszuwählen.
Es ist das Zeichen einer Kirche in Bewegung, das Papst Franziskus mit der Auswahl von 21 neuen Kardinälen ausgesendet hat. 20 von ihnen sind jünger als 80 Jahre und im Falle eines Konklaves wahlberechtigt.
Nach den undiplomatischen Worten von Papst Franziskus in Belgien hat die Regierung in Brüssel heftig protestiert. Der Papst hatte die Abtreibungsgesetze des Landes ungewohnt scharf verurteilt.
‹›