Manchen Bischöfen und Kardinälen passt es nicht, dass Männer und Frauen ohne Weiheamt an der weltweiten Bischofssynode abstimmen dürfen. Die erweiterte Zusammensetzung stimme mit dem Bischofsamt nach den Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) überein, erwidert nun der Papst.
Die Schweizerin Helena Jeppesen-Spuhler ist Delegierte an der Weltsynode in Rom – mit Stimmrecht. Sie sagt: «Wir brauchen echte, verbindlich geregelte Partizipation. Auch und gerade der Frauen.»
Auf dem Rückflug von Brüssel nach Rom hat Papst Franziskus seine umstrittenen Äusserungen zu den Wesensunterschieden von Mann und Frau verteidigt – und die Universität Louvain kritisiert. Diese hatte sich von der Position des Papstes distanziert.
Oberrabiner Pinchas Goldschmidt hat in der Neuen Zürcher Zeitung fundamentale Kritik an der Position von Papst Franziskus zur Migrationsfrage geübt. Kath.ch hat die Kernaussage als Zitat wiedergegeben. Die vom Papst unterstützte Migrationspolitik «führt ins Chaos». Das kann man so nicht stehen lassen.
In einer Rede vor Studierenden hat Papst Franziskus am Samstag in Belgien die Wesensverschiedenheit von Frauen und Männern betont. Nun kontert die katholische Universität Louvain.
In Luxemburg hat Papst Franziskus seine Reise ins Herz Europas begonnen. Seinen ersten Auftritt in dem kleinen Land nutzte er für eine historisch-politische Grundsatzrede, die es in sich hatte.
Beobachter haben sich gewundert: Obschon die katholische Kirche in Belgien auf dem Rückzug ist, waren die Tickets für die Messe mit Papst Franziskus innert Kürze vergriffen. Doch es gibt auch Kritik am bevorstehenden Besuch des Kirchenoberhauptes. Ein geplantes Treffen mit Missbrauchsbetroffenen stösst auf Kritik.
Als Papst Franziskus 2017 Myanmar besuchte, war Aung San Suu Kyi noch die Quasi-Regierungschefin des Landes. Seit dem Putsch von 2021 lebt sie wieder unter Hausarrest. Doch der Papst machte ihr ein überraschendes Angebot.
Papst Franziskus verurteilte die Zurückweisung von Migranten als moralisches Versagen und forderte unter Berufung auf biblische Verse ein globales Migrationsmanagement. Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt hat seine Bedenken.
Rund 15 junge Frauen weltweit werden für das katholische Frauennetzwerk Catholic Women’s Council an der Weltsynode in Rom präsent sein. Sie planen eigene und gemeinsame Aktionen mit anderen Frauengruppierungen. Aus der Schweiz dabei ist die Zürcher Studentin Alina Erni.
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