Eine katholische Ehe sieht keine Scheidung vor. Möglich ist aber eine Annullierung – unter bestimmten Voraussetzungen. Die zuständigen Richter sollen das Wohl der Betroffenen im Blick haben, sagt Papst Franziskus.
Einst war der konservative Kardinal Cipriani einer der mächtigsten Kirchenmänner in Peru. 2019 verschwand er weitgehend von der Bildfläche. Grund war eine Verwarnung aus Rom, wie jetzt der Vatikan bestätigte.
Bis jemand selig- oder heiliggesprochen wird, vergehen oft Jahrzehnte. Im Fall des ermordeten Missionars Pedro de Corpa steht das erst nach über 400 Jahren an. Der Papst hat das Martyrium von sechs Ordensmännern anerkannt, darunter jenes des Schweizers François Benjamin May.
Papst Franziskus fordert oft eine Kirche «für alle, alle, alle». Das gilt auch für die katholische Kommunikation, wie das Kirchenoberhaupt nun klarmacht. «Christliche Kommunikation bedeutet, zu zeigen, dass das Reich Gottes nahe ist.»
Im letzten Jahr musste die katholische Gemeinschaft «Sodalicio» zehn Mitglieder entlassen, und der Vatikan schloss ihren Gründer wegen Missbrauchsvorwürfen aus der Gemeinschaft aus. Nun ist definitiv Schluss mit der Gemeinschaft.
Bei seiner Vereidigung vergisst Donald Trump, seine Hand auf die Bibel zu legen. Ein aufschlussreicher Moment für einen Mann, der sich selbst als von Gott auserwählt sieht.
Unlängst berief Papst Franziskus erstmals eine Frau an die Spitze einer Vatikanbehörde. Nun kündigte er eine weitere weibliche Top-Besetzung im Vatikan an. Diesmal nicht an der Kirchenspitze, sondern im Vatikanstaat.
Ernesto Cardenal (1925-2020), der Dichter, Mystiker und Revolutionär aus Nicaragua, war ein Mensch mit vielen Gesichtern. Durch alle seine Metamorphosen hindurch zeigt sich indes ein roter Faden, der seine drei «Bekehrungen» verbindet.
Seit Beginn des Gaza-Kriegs betet der Papst unablässig für Frieden. Nun gibt es ein Abkommen, für dessen Einhaltung Franziskus am Sonntag eindringlich geworben hat. Ihm selbst scheint es nach dem Sturz besser zu gehen.
Schon Monate vor seinem 75. Geburtstag hat der Wiener Erzbischof dem Papst sein altersbedingtes Rücktrittsgesuch übermittelt. Nun wird Christoph Schönborn 80 – und ist immer noch im Amt.
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